Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 10. Dezember 1955 (Tübingen, Postkarte)


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6.12.55
M. L!  Mein Plan ist also, Dich am Samstag auf dem neuen Heidelberger Hauptbahnhof zu treffen, wenn Dir das nicht zu anstrengend ist. Ich komme von Mannheim (wo ich umsteigen muß!) um 12.16 an und suche Dich an der Sperre. Wir werden auf die Bahnhofswirtschaft angewiesen sein; denn bei dem neuen Bahnhof ist sonst wohl kein ordentliches Lokal. Mein Aufenthalt wird leider nur 1 Stunde dauern können. Ich habe aber bald wieder in der Gegend zu tun.
Sollte etwas Wichtiges mich nötigen, noch ein paar Stunden am 10.12. in Bonn zu bleiben, werde ich telegraphieren. Vor 11 Uhr wirst Du ja nicht vom Hause weggehen. Ich hoffe aber, daß ich das Programm innehalten kann. Denn auch mir liegt daran, früh wieder zu hause zu sein, weil die <li. Rand> ganze Fahrt doch etwas anstrengend für mich wird.
<re. Rand>
Viele herzliche Grüße von uns allen hier Dein Eduard

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|[li. Rand] In Bonn wohne ich im Hôtel Muskewitz, Dechenstr.