Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 12. Oktober 1956 (Tübingen, Postkarte)


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Tübingen, 12.10 56. M. L.  Mit Hilfe eines guten und sehr fürsorglichen Arztes bin ich so weit, daß die Nervenentzündung fast ganz abgeklungen ist und infolge des Zuhause bleibens ist auch der Bronchialkatarrh fast weg. Gottlob handelte es sich dies
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|mal nicht, wie 1921, um einen Gelenkrheumatismus, den ich ohne Deine aufopfernde Pflege damals schwerlich überwunden hätte.
Nun wäre es freundlich von der Leitung der Inneren Mission in Heidelberg auch gegen die sog. Dritten, wenn sie über den Termin des Umzuges etwas verlauten ließe. Es ist zwar nicht sicher, daß ich Ende nächster Woche reisefähig bin. Aber bei der Einteilung der Zeit würde ich doch gern wissen, welchen Tag etwa ich für Heidelberg in Aussicht nehmen könnte. Vielleicht schreibst Du mir bald, wann ungefähr der Umzugstag ist, in dessen unmittelbarer Umgebung ich natürlich nicht kommen darf. Vorher <li. Rand> tue alles zu Deiner Schonung u. Erleichterung und laß <re. Rand> mich auch wissen, was ich etwa dafür tun könnt. <Kopf> Frau Tierok geht es wesentlich besser. Innigst
<li. Rand S. 1>
Dein Eduard.

[Fuß S. 1] Lieben Brief nach Bonn habe ich erhalten.