Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Käthe Hadlich an Eduard Spranger, 30. Januar 1956 (Heidelberg, Postkarte)


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Heidelberg. 30.I.56. M. l. Fr. Soeben ist die gute Frau Moser mit ihrem Mann fortgegangen und nun ist keine Zeit mehr, einen Brief zu schreiben, aber ich möchte doch gern noch vor Freitag eine Antwort erbitten, ob abends 20.45, wieder in Stttg. Rundfunk ein Vortrag von Dir ist? Für den 27. war ein andrer Name angesagt. – Ich möchte nicht gern eine solche Möglichkeit versäumen, aber es bedarf der Vorbereitung hier im Haus! Im übrigen bin ich voll Erwartung, ob sich die Hoffnung für den 4./5.? erfüllt. Aber ich bin nicht ungeduldig und bitte Dich, bei eventuellen Hindernissen, Dich nicht wieder zu beunruhigen wie beim letzten Mal! —– Frau Moser brachte mir Flickwäsche, was sehr nötig war, und er kam mit, weil er bei dem dicken Schnee als Maurer arbeitslos ist. Es sind sehr nette
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| Leute. Und am Samstag war eine Verwandte von Furtwängler bei mir, die bei Rösel Hecht Sprechstundenhilfe ist und die ich sehr gern habe. Das war ein erfreulicher Nachmittag. Sonst nichts Erfreuliches. Schw. Maria erkrankt, aber in der Besserung. Euch alles Gute wünschend, grüßt Dich vielmals
Deine Käthe.