Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Käthe Hadlich an Eduard Spranger, 9. Oktober 1956 (Heidelberg)


[1]
|
Heidelberg, 9. Okt. 56.
Mein geliebter Freund!
Bei meiner Rückkehr von Rohrbach, wo ich mit Hilfe der guten Frau Buttmi geräumt hatte, fand ich vorhin Deine Karte, die mich recht erschreckte. Du wirst gewiß arge Schmerzen haben, während ich Dich auf dem Weg nach Bonn glaubte und an das Hôtel dort einen Brief schickte. Das wird ja wohl an Dich weitergehen!
[2]
| Was hat denn der Arzt verordnet? Hoffentlich hilft die Ruhe im Bett recht bald. – Ich denke an den Schulter-rheumatismus von damals in der Rohrbacher Straße, der war auch so überraschend. Kannst Du Dir denken, was die Ursache ist?
Wenn Wünsche aus der Ferne helfen können, dann wirst Du es merken, sonst kann ich ja leider nichts tun! Ich grüße alle Beteiligten herzlich und besonders Dich
<li. Rand>
Deine
Käthe.