Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Käthe Hadlich an Eduard Spranger, 26. Oktober 1956 (Heidelberg, Postkarte)


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Heidelberg. 26.X.56
M. l. Fr. Soeben kommt Deine liebe Karte, die mir Eure Durchreise für den 29. um 12.11 meldet. Du hast also die frühere Absicht, dann einen kurzen Besuch bei mir einzuschieben, aufgegeben und willst nur zum Essen unterbrechen. Ich werde womöglich an die Bahn kommen, hatte aber inzwischen eine Karte mit Bleistift geschrieben, daß ich hoffte, daß Ihr beide einen Blick in mein kleines Zimmer werfen würdet. Ich denke mir, daß Ihr dadurch zu spät in Tübingen eintreffen würdet. Ich werde also auf das tröstliche Wiedersehen etwas länger warten müssen, und fange also an, mich weiter mit der Lage zurecht zu finden. Es ist manches recht Gute dabei und ich sammle mit Geduld nun Kräfte, die durch einzelne unnötige
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| Schwierigkeiten recht erschöpft sind. – Euch wünsche ich noch erfreuliche Tage, wüßte gern, wie das Befinden ist. Wetter mäßig, wechselnd, aber ohne Regen! Das war günstig.
Viel herzliche Grüße!
Deine
Käthe.