Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 25. März 1957 (Tübingen)


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<Briefkopf: PROFESSOR DR. EDUARD SPRANGER
TÜBINGEN
Rümelinstr. 12>

29.III.57.
Meine geliebte Freundin!
Es geht nun wieder so einigermaßen. Ich hoffe daher, die Fahrt am Sonntag wagen zu können. Sollte es wider Erwarten einen Rückfall geben, so beunruhige Dich bitte nicht. Wenn irgend möglich, würde ich in diesem Fall am Sonntag früh noch depeschieren.
Ich übernachte diesmal in Heidelberg nicht. Wir wollen es nach Deinem Vorschlag einrichten. Wenn keine Störung im Zugverkehr eintritt, werde ich um 11½ bei Dir sein und wir können dann im "Rosengarten" essen.
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| Auf Deinen Mittagsschlaf wirst Du wohl ausnahmweise verzichten müssen – falls es Dir möglich ist. Um 16.10 muß ich das Philippus-Haus verlassen. Eine Begleitung an den Bahnhof findet nicht statt.
Vielleicht schreibst Du Dir auf einem Zettel auf, welche Punkte wir im Gespräch berühren wollen. Ich mache es auch immer so, wenn Bähr kommt.
Ich freue mich unbeschreiblich. Möge nichts dazwischen kommen!
Alle grüßen herzlich, besonders
Dein
Eduard