Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 18. November 1957 (Tübingen, Postkarte)


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Tübingen, 18.XI.57.  M. L.!  Da am Mittwoch keine Post ausgetragen wird, muß ich schon heute wieder schreiben. Neues zu berichten ist von hier allerdings nicht. Es wäre mir lieb, wenn das auch von Dir in dem Sinne zuträfe, daß Du jeden Tag einen Fortschritt machst, aber sonst Deine
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| Ruhe hast. – Es sind nun schon 32 Fahnen korrigiert, eine große Anstrengung für die Augen, mit denen Landenberger zufrieden ist; ich weniger. Jenny Honig fühlt sich im Schramberger Krankenhaus wohl. Was mit der Galle los ist, ist allerdings erst zu sagen, wenn eine Röntgenaufnahme gemacht ist.
Das Seminar hat nicht die richtige Zusammensetzung; aber es ist doch wenigstens in Gang gekommen. An Beschäftigung hätte es auch ohne diesen Donnerstag nicht gefehlt.
Kann unsre Firma mit irgend etwas dienen? Herzliche <li. Rand> Wünsche und Grüße von "allen" – Dein Eduard