Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Käthe Hadlich an Eduard Spranger, 18. September 1957 (Heidelberg)


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Heidelberg. 18. Sept. 57.
Mein geliebter Freund!
Heute auch nur eine Zwischennachricht, weil ich Dir nur gleich sagen muß, wie sehr ich mich auf die Aussicht freue, daß Du vorhast, mal wieder herzukommen! Bei mir ist zur Zeit zwischen dem 1. u. 4. Oktober garnichts vor, und selbstverständlich würde ich im Notfall alles Störende verhüten. – Und was mich selbst betrifft, so ist ein Wiedersehen mit Dir
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| ein unbeschreiblich notwendiges Mittel, meine Lebensgeister wieder anzufachen. Ich habe mich schon lange sehr danach gesehnt!
Hoffentlich kannst Du alles so gestalten, daß es möglichst wenig Anstrengung für Dich mit sich bringt! Und mögen auch sonst keine besonderen Schwierigkeit eintreten. Das wünsche ich im Interesse aller und grüße alle Beteiligten.
Auch an alle Eure Besucher, die ich kenne, einen Gruß in treuem Andenken. Mit inniger Freude grüßt <li. Rand> Dich Deine Käthe.