Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Käthe Hadlich an Eduard Spranger, 29. September 1957 (Heidelberg, Postkarte)


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Heidelberg. 29. Sept. 57.  M. g. Fr.
Draußen ist ein so abscheuliches Wetter, daß ich es vorgezogen habe, nicht zu Héraucourts zu fahren. Und nun mache ich mir Sorge wegen Deiner Reise am Dienstag. Mittwoch. Wenn es Dir möglich ist, die Sache zu verschieben, wäre es mir eine Beruhigung; meinetwegen geht es ja ohne Schwierigkeit. Ich bin nicht ungeduldig und überhaupt können sich ja auch die Andern nach Dir richten!
Ich bin in der Stille noch viel mit dem beschäftigt, was Du im letzten lieben Brief schriebst; vor allem freute mich, daß nur noch 10 Dankbriefe fällig waren. – Auch hier herrscht Besorgnis wegen Grippe und eine Neuralgie konnte ich mit Aspirin vertreiben. Also sorge recht vorsichtig für Dich, auch um meinetwillen.
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<unter KHs Absender> sendet herzliche Grüße an alle und denkt mit guten Wünschen an die Patientin! D. K.