Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Käthe Hadlich an Eduard Spranger, 21. Oktober 1957 (Heidelberg, Postkarte)


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Heidelberg. 21. Okt. 1957. M gl. Fr.
Hedwig will so gut sein, für mich zu schreiben, denn ich muß nun doch mit etwas Grippe zu Bett liegen. Die neue Ärztin war schon zweimal bei mir, und wird heute wiederkommen. An Fieberthermometer ist kein Mangel; Temperatur nur einmal bis 38°, sonst um 37° herum. Der Appetit ist unverändert gut, also werde ich geduldig liegen bleiben, damit es bald gut wird. Ich wollte nicht selbst schreiben, um nicht Infektionen zu verbreiten. Ihr habt hoffentlich doch etwas Widerstandskraft von Alpirsbach mitgebracht, und bleibt gesund. Heute kann D. l. Brief, der von Eurer Patientin nichts Gutes zu
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| berichten hat. Auch Heraucourts hatten ihren Tribut zu zahlen. Ich habe mich erkundigt, ob Frl. Lieber bei uns ist, die jungen Mädchen kennen sich aber immer nur bei Vorname.
Wie immer herzlichste Grüße und gute Wünsche!
D. K.