Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Käthe Hadlich an Eduard Spranger, 26. Oktober 1957 (Heidelberg, Postkarte)


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Heidelberg, den 25.10.57.
M. l. Fr. Die Gelegenheit ist zu günstig, Hedwig will wieder so gut sein und schreiben. So kann ich Dir bequem gute Nachricht geben. Mein Befinden ist, den Umständen nach, gut. Die neue Ärztin ist sehr sympathisch und auf mein Wohl bedacht. Sie hat mir 3 Spritzen zur Unterstützung des Herzens gegeben, und ausserdem nehme ich noch Tropfen. Wahrscheinlich kommen Ruges heute oder morgen hierher, auf der Durchreise vom Bodensee nach Berlin. Sie haben sich zum Besuch angesagt, ehe ich krank wurde. Es wird hoffentlich nichts ausmachen. Für Deinen lieben Brief danke ich herzlich, das große Format ehrt mich sehr. Hoffentlich werden
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| die großen Danksagungen jetzt zu Ende sein. Hoffentlich hältst Du Dich jetzt an den Bergsteigergruß im Hochgebirge "Zeit lassen", was ich Dir mit herzlichen Wünschen anempfehle.
Viele Grüße an Alle!
D. K.