Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Käthe Hadlich an Eduard Spranger, 22. November 1957 (Heidelberg)


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Heidelberg 22.XI.57.
Mein geliebter Freund!
Hoffentlich ist die von Dir addressierte Karte richtig in Deine Hände gekommen und Du hast erfahren, daß von mir aus die 3 Tage vom 28. ab kein Hindernis bieten; falls Du kommen könntest, und Frau Dr. Edinger war mit meinem Befinden zufrieden, hat mir wieder 1 Spritze gemacht, die mir immer eine Kräftigung bedeutet. Für mich sind einzig die Wünsche von Bedeutung, daß für Dich kein gesundheitlicher Schaden und möglichst wenig Störung der geplanten Arbeit entsteht. Und wie geht es der Patientin in Schramberg?
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Wie Du Dich entscheiden wirst, jetzt oder später, erwarte ich in Geduld. Innigen Gruß, und viel gute Wünsche für Dich und alle andern.
Deine
Käthe.

[] Hedwig bekommt Besuch von einer sehr anspruchsvollen Schwester aus Holland, und auch bei Héraucourts ist Logierbesuch! also weiß ich nicht, wer für mich schreiben kann. Aber ich bin doch jetzt stundenweise außer Bett, nur ziemlich klapprig!