Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Käthe Hadlich an Eduard Spranger, 29. November 1957 (Heidelberg)


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Heidelberg. 29.XI.57.
Mein geliebter Freund!
Heut war niemand bei mir, der für mich hätte schreiben können. Aber ich möchte Dir doch gern einen Gruß zum Sonntag schicken und Dir für Eierkognak und Dextropur danken, die in Deinem Auftrag über Hedwig gekommen sind.
Frau Dr. Edinger ist mit meinen Fortschritten zufrieden; sie seien bei allen Erkrankten langsam und mit 85 Jahren besonders.
Hoffentlich kommt diese Karte noch rechtzeitig in den Kasten.
In treuem Gedenken
Deine Käthe.

[li. Rand] Es ist heute überhaupt nicht tageshell geworden, <re. Rand> man meinte immer, es sei schon Abend.