Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 24. Januar 1958 (Tübingen)


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<Briefkopf: PROFESSOR DR. EDUARD SPRANGER
TÜBINGEN
Rümelinstr. 12>

24.I.58.
Meine geliebte Freundin!
Meine Nachrichten aus dem Philippushaus sind sehr spärlich. Anscheinend ist die Untersuchung im Josefshause immer noch nicht möglich; sonst hätt ich doch etwas von der Übersiedlung gehört. Möge sie ohne Anstrengung und Aufregung erfolgen!
Von hier ist garnichts zu berichten, als daß wir viel Schnee haben. Litt hat uns besucht. Vorgestern war Bähr in der Steubenstr. Aber ich habe ihn nicht ermutigt, zu Dir mit hereinzugehen,
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| da ich annahm, daß es Dir nicht recht wäre.
Ich hoffe aber, daß Dein Befinden täglich kleine Fortschritte macht und daß Du mich nicht gänzlich vergißt. Ich jedenfalls denke unablässig an Dich und bin stets mit den wärmsten Wünschen bei Dir.
Viele innige Grüße! Auch Susanne und Ida, die nun viel allein ist, grüßen Dich vielmals.
Stets
Dein
Eduard