Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 31. März 1958 (Tübingen)


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<Briefkopf: PROFESSOR DR. EDUARD SPRANGER
TÜBINGEN
Rümelinstr. 12>

31.III.58.
Meine geliebte Freundin!
Von allen Seiten kommt die erfreuliche Nachricht, daß es Dir wesentlich besser geht. Sie findet natürlich auch hier frohen Widerhall. Ebenso freue ich mich darüber, daß Hermann bis heute früh in Heidelberg gewesen ist und das Mädi in den Tagen vor Ostern zu erwarten ist. So fehlt es nicht an Abwechslung.
Auch mein schmerzhafter Husten ist verschwunden; gleichzeitig allerdings auch der Hauch von Frühling, der schon zu spüren war. Aber vielleicht ist es in Heidelberg heiterer.
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Wir haben für Ostern nichts von Belang vor. Einen Tag werden wir bei Bährs sein. Vorher habe ich noch eine Rundfunkaufnahme, die verschoben werden mußte, weil mir die Stimme fehlte.
Eben war ein Chinese (von den Formosachinesen) hier. Im übrigen ist relative Besuchsstille, weil jetzt keine Reisezeit ist.
Susanne, Ida und ich wünschen Dir von Herzen weitere Fortschritte. In täglichem treuen Gedenken
Dein
Eduard