Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 17. Oktober 1958 (Tübingen, Postkarte)


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Tübingen, 17.X.58.  M. L!
Wahrscheinlich habt auch Ihr gestern ein Gewitter gehabt. Susanne mußte zu einer Beerdigung über Alpirsbach nach Freudenstadt fahren. Ich war recht in Sorge. Denn auf dem Freudenstädter Kirchhof weht ein scharfer Wind. Es hat dort sogar gehagelt. – Wir müssen am
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| Sonntag wegen einer Pflichtsache nach Kiel fahren. Dazu braucht man von Tübingen aus 2 Tage. Dort möchte ich auch die Urne von Heinrich Scholz besuchen. Den Rückweg wollen wir über Bonn nehmen, damit ich den armen Litt einmal wiedersehe. In Bonn wohnen wir Hôtel Muskewitz, Dechenstr. 5, und zwar vom 22./23.X und 23./24.X. Weiteres steht noch nicht fest. – Bei Euch ist gewiß schon geheizt. Es ist recht angenehm, wenn so etwas von selbst kommt und man keine Kohlen zu schleppen braucht, wie in Rohrbach. Grüße an Frl. Héraucourt, Frl. Mathy und Frau Dr. Edinger.
In täglichem treuen Gedenken <li. Rand> Dein Eduard mit Susanne und <Kopf> Ida.