Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 7. November 1958 (Tübingen, Postkarte)


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7. Nov. 58.  M. L! Zu meiner großen Freude habe ich sowohl durch Frl. Mathy wie Frau Héraucourt gute Nachrichten über Dein Befinden. Auch Frau Buttmi soll Dich besucht haben. Wir hier in Tübingen Rümelinstr. sind alle erkältet. Auch habe ich sehr angestrengt gearbeitet. Von meiner Seite aus
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| ist der Text für den neuen Pestalozzi fertig. Es müssen aber noch viele Seitenzahlen eingesetzt werden. Das ist für meine Augen sehr angreifend. Ein Student hilft dabei. – Wir hatten Besuch von Frau Petersen, Witwe meines Berliner Kollegen Julius Petersen, dessen Todesnachricht wir 1940 in Marienbad erhielten. Sie lebt jetzt in Murnau, dicht neben Walter v. Molo. Der ist aber auch in den letzten Tagen gestorben. Die Fülle der eingehenden Post ist wieder einmal erdrückend. Ich erwarte meine Schreibhilfe, der ich 1½ Stunden zu diktieren habe. Herzliche Wünsche und Grüße von Susanne, Ida und Deinem
Eduard