Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 13. November 1958 (Tübingen, Postkarte)


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<Poststempel: 13.11.58>
M. L! es ist ein so finsterer Novembertag, daß man sich ganz elend fühlt. Hoffentlich drückt das Wetter nicht zu sehr auf Dein Gesamtbefinden. Dem verehrten Pfarrer Bähr in der Chirurg. Klinik geht es leider nicht gut. Hingegen kann Litt die ersten Bewegungsversuche mit dem gebrochenen Arm machen.
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Was ich an der 2. Aufl. des Pestalozzibuches zu tun habe, ist getan. Nun werden im Dezember wohl Korrekturen kommen. Dagegen sträuben sich die Augen, zumal bei dieser Dunkelheit, heftig. Meine Erkältung ist nicht schlimm, aber – wie meistens – sehr langwierig. Spaziergänge im Wald müssen vorläufig unterbleiben. Vielleicht aber fahren wir einmal nach Alpirsbach. Gestern habe ich für die Tübinger Kindergärtnerinnen gesprochen. Nächste Woche soll ich einen Vortrag für hiesige Lehrer und einen für höhere Officiere in Eßlingen halten. Das ist immer etwas angreifend. Herzliche Wünsche und Grüße von und dreien
<li. Rand>
Dein getreuer
Eduard