Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 17. November 1958 (Tübingen, Postkarte)


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17.XI.58.  M. L!
Heute nur einen kurzen Gruß. Ich habe schrecklich viel Verpfichtungen, die durch fortgesetztes Husten und Schnauben nicht gerade erleichtert werden. Dabei ist eine Blutung im Auge hervorgerufen worden. Ich mußte zum Augenarzt nach Eßlingen fahren. Das Lesen ist erschwert, solange
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| das dauert. Aber es geht von selbst wieder fort. Dienstag und Donnerstag habe ich Vorträge zu halten. Die müssen vorbereitet werden.
Ich hoffe, daß es Dir passabel geht, obwohl der November besonders duster und neblig ist. Dem alten Pfarrer Bähr geht auch etwas besser.
Wir kommen jetzt wenig ins Freie. Aber am Montag 24. Nov. planen wir, für wenige Tage nach Alpirsbach zu gehen. Den pausenlosen Betrieb halte ich nicht mehr aus.
Viele warme Grüße
Dein Eduard
mit Susanne u. Ida