Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 23. November 1958 (Tübingen, Postkarte)


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M. L! Wir fahren morgen, am 24.XI. früh nach Alpirsbach, Hotel zum Löwen, und bleiben dort bis zum 27.XI früh. Ich bin von den 3 Vorträgen sehr angestrengt, und meine Erkältung will nicht weichen. Vielleicht nützt die Luftveränderung ein bißchen. Die Druckunterlagen für den neuen Pestalozzi sind fertig. Es
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| fehlt nur noch das Vorwort.
Wir haben auch wieder viele Besucher gehabt. Weitere sind zu erwarten.
Frau Meinecke hat wieder einmal einen langen Brief geschrieben. Hanna Virchow geht es wie Dir. Frl. Pappenheim, die in Berlin in einem Altersheim ist, soll auch in einen Neubau einziehen. Da darf man aber gar keine Privatmöbel mitbringen.
Über die dunkle Jahreszeit muß man hinwegkommen und so tun, als ob man es nicht wäre. Wir wünschen Dir möglichst günstiges Befinden und grüßen Dich herzlich wie immer. Eduard Susanne Ida