Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 10. Mai 1959 (Tübingen, Postkarte)


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10. Mai 59.  Meine Liebe! Gestern haben wir mit m. Augenarzt Dr. Landenberger und Frau eine große Autofahrt gemacht: von Eßlingen um 9 ab nach Schorndorf (Geburtsort v. Daimler), von dort über Kloster Adelberg, wo Kepler zur Schule gegangen ist, nach
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| dem Hohenstaufen. Es ist keine Ruine mehr da, nur im Dorf auf halber Höhe. Von da über den Rechberg (den wir von Freudenstadt am äußersten Ende der Alb links gesehen haben, über Göppingen nach der Ruine Staufeneck; Trennung in Plochingen. Die Aussicht war mäßig, bei stickiger dumpfer Luft. – Morgen beginnt die neue Vorleserin. Am Freitag ist Hochzeit meines Patenkindes Silvia, juristischer Referendarin. – Die Blätter der Gingkos vor unseren Fenstern sind erfroren. Dafür ist ein entzückender junger Hund aus England bei uns eingezogen. Herzlichste Wünsche und Grüße von Susanne, Ida <Kopf> und Deinem Eduard