Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 16. Juli 1959 (Tübingen, Postkarte)


[1]
|
16. Juli 59.  M. L!  Die Hitze hat etwas nachgelassen; das wird auch Dir angenehm sein. Außer der Hitze haben wir hier die Bedrängnis, die sich in jedem Juli wiederholt: wir haben große Mühe, für die Fülle der Durchreisenden noch freie Termine zu finden.
[2]
| Sonntag Vorm. war Schinzinger aus Tokyo da, nachm. Prof. Loemker aus USA. Demnächst kommen Frau Meinecke mit Tochter Ursula, ein Spartaner, ein Chinese, Vater Flitner und Wallner aus Hamburg. Das alles samt den Korrekturen geht etwas auf das Herz. Ehe wir von hier ausreißen, hoffe ich, Dich noch besuchen zu können. Ida fährt schon am 28. Juli an den Chiemsee, wir etwas später. Susanne hat wieder sehr gute Zähne. Wir wünschen Dir ein möglichst gutes Befinden und grüßen Dich herzlich – Dein Eduard
Susanne, Ida.