Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 6. September 1959 (Altglashütten, Postkarte)


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6. Sept. 59. ab morgen Lenzkirch, Hôtel Vogt!  M. L!  Wir haben immer noch Sonnenwetter, aber auch viel Wind. Unsre Gedanken gehen viel zu Dir. Die Luft wird auch in Heidelberg jetzt erfrischender sein. Wie wir hören, hast Du Besuch von Frau Buttmi gehabt. – Wir
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| gehen um 200m tiefer. Die Wege, die wir hier oben noch machen können, haben wir erledigt. Dabei sind uns junge Eichhörnchen begegnet, die auf die Passanten warteten und sich mit Nüssen bewirten ließen. Einen Teil davon versteckten sie sofort als Vorrat. Als wir Nüsse besorgt hatten, ließen sie sich nicht mehr sehen.
Die "Linde" in Hinterzarten, wo ich 1906 und wir 1926 gewohnt haben, ist verkauft. Vor 3 Jahren fanden Susanne und ich dort noch den gleichen Besitzernamen wie 1906 und 1926.
Viele gute Wünsche und herzliche Grüße Deine
Eduard u. Susanne