Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 11. Dezember 1959 (Tübingen, Postkarte)


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11.XII.59.  M. L!  Auf die gütigen Nachrichten von Frl. Héraucourt antworte ich nur mit einem vorläufigen Dank. Denn ich plane, Anfang nächster Woche nach Heidelberg zu kommen. Wenn ich von der Pension Rodrian eine Zusage erhalte, wollte ich am Dienstag, nicht vor 16½, einen vorläufigen Besuch
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| machen und am Mittwoch vorm. noch einmal wiederkommen, falls die Kräfte reichen. Mit den Augen geht es wenig gut. Und gerade jetzt sind allerhand Korrekturen zu lesen. Herr Schmeil ist nach Japan abgereist. Johanna [über der Zeile] Richter, geb. Johanna Wezel, schreibt aus Canada. Sie lebt jetzt recht einsam. Aber die Kleinigkeiten, die zu berichten wären, hoffe ich ja mündlich vorbringen zu können. Albert Schweitzer ist unterwegs nach Lambarene und hat mich durch einen gemeinsamen französischen Freund aus Paris noch einmal grüßen lassen. – Hoffentlich ist die Erkältung von Frl. Mathy vorüber. Allerseits herzliche Grüße von Deinem
<li. Rand>
Eduard  Susanne  Ida