Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 15. Mai 1960 (Tübingen, Postkarte)


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15. Mai 60.  M. L!  Obwohl wir auf dem Traifelberg einige kräftige Gewitter gehabt haben, waren die 3 Tage dort oben doch recht hübsch, zumal da inzwischen in meinem Zimmer großes Reinmachen stattfand. Morgen früh um 8 Uhr werden wir nun in Auto nach Bad Teinach ("Teinacher Sprudel")
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| abgeholt. Dort soll ich für etwa 40 Instruktoren eines großen internationalen Werk (Intern. Büromaschinenwerk in Sindelfingen) einen Vortrag halten, an den sich eine Diskussion anschließen wird. Die Veranstaltung findet im Kurhaus statt. Abends aber werden wir schon wieder nach Hause gebracht.
Hast Du heute auch gewählt? Über die Gewitter muß man sich freuen, weil vom vorigen Jahr her in ganz Deutschland noch starker Wassermangel herrscht. Ich bin daran nicht schuld. Außer zum Waschen verbrauche ich kein Wasser. Vielmehr Neuweierer, wie 1934 in Herrenalb. Allseitige <li. Rand> herzliche Grüße u. Wünsche von den bekannten 3
<re. Rand>
Eduard  Susanne  Ida