Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 20. Mai 1960 (Tübingen, Postkarte)


20. Mai 60.  M. L!  Es folgt jetzt ein Gewitter auf das andere. So wird der Wassermangel bald behoben sein. Aber der Kopfdruck hört auch nicht auf, und die Augen stechen. Wir hörten am Dienstag den Gastvortrag eines berühmten französischen Professors Robert Minder.
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| Er ist ein naher Freund von Albert Schweitzer, und auch ich kenne ihn schon von Berlin her. Am Mittwoch war er mit Bähr 3 Stunden bei uns. Gestern kam, von Sicilien her, eine Cousine von Susanne. Soeben sind beide nach Bebenhausen abgezogen. Sie werden pitschenaß zurückkommen. Ich aber "habe frei." – In Bad Teinach war es fast genau so wie s. Z. in Griesbach. Ich vertraue darauf, daß Du Dich daran erinnerst. Die Politik macht Dir hoffentlich keine Sorgen. Uns aber sehr. Herzliche Grüße auch an Frl. Mathy, Frl. Héraucourt, Schw. <li. Rand> Marie Luise u. Schw. Bertha Deine Ed. Sus. u. Ida