Brief 2 – November 1998

1.     In eigener Sache                                                                               

2.     Aus der Arbeit der Historischen Kommission                                    

3.     Aus der Forschung                                                                          

4.     Nachrichten und Berichte                                                                 

5.     Veranstaltungskalender                                                                     

6.     Neuerscheinungen zur Erziehungs- und Bildungsgeschichte                

7.     Mitgliederspiegel                                                                              

 

1. In eigener Sache

 

Mit dieser Ausgabe des Rundbriefes sind einige Veränderungen in der Redaktion verbunden. Da ich seit 1. November 1998 im Schuldienst arbeite und somit anderweitig gebunden bin, gleichzeitig jedoch die Kontinuität der Redaktionsarbeit und die günstigen Produktionsbedingungen in Potsdam wahren wollte, konnte ich in Absprache mit dem Vorstand der Historischen Kommission meine Potsdamer Kollegin Frau Antje Sippach dafür gewinnen, die Redaktionsarbeit in Kooperation mit Dr. Frank Tosch und dem Vorstand der Historischen Kommission sowie in redaktioneller Rücksprache mit mir fortzuführen. Auf diese Weise bleiben nicht nur der Erscheinungsort, sondern auch die wichtigen und eingeführten Kommunikationsadressen weitgehend erhalten (bis auf die E-mail-Adresse, vgl. Impressum).

Dank der regelmäßigen produktiven Mitarbeit der Leser und der Mitglieder der Historischen Kommission fand der Rundbrief in den letzten Jahren stets erweitertes Interesse und breitere Aufmerksamkeit. Auch die neue Redaktion ist auf diese tätige Unterstützung und Mithilfe angewiesen. Ich wünsche ihr eine ebenso konstruktive und erfreuliche Arbeit, wie ich sie in den letzten Jahren erlebt habe.

Jörg-W. Link

 

Bitte denken Sie daran: Der Adressenänderungscoupon (aus technischen Gründen nicht mehr als Beilage, sondern auf der letzten Seite; ggfs. bitte abtrennen) hilft uns, den Versand stets auf dem aktuellen Stand zu halten.

Manuskripte werden nach Möglichkeit auf Diskette erbeten!

Mit Namen gekennzeichnete Beiträge stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar. Kleinere redaktionelle Veränderungen bleiben vorbehalten.

 

Impressum

Herausgeber:             Historische Kommission der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft

Redaktion:                 Uwe Sandfuchs, Jörg-W. Link, Antje Sippach

Anschrift:                   Universität Potsdam 
            Professur für Historische Pädagogik          
            z.H. Frau Antje Sippach
            Postfach 60 15 53, 14415 Potsdam  

            Tel.: (0331) 977-2146; Fax: (0331) 977-2063     
            e-mail: sippach@rz.uni-potsdam.de

Druck:                        AVZ, Universität Potsdam

ISSN 0943-7754

Die Titelgrafik stammt ursprünglich aus „Des guten Knaben Selbstgespräch“ (1811). In: Zum Kinderbuch. Betrachtungen. Kritisches. Praktisches. Hrsg. v. Jörg Drews. Frankfurt a. M. 1975, S. 107. (9)

 

Redaktionsschluß für Brief 2 / 98 war der 30. September 1998.

Redaktionsschluß für den nächsten Rundbrief ist der 31. März 1998.

"2. Aus der Arbeit der Historischen Kommission

Das öffentliche Bildungswesen
Historische Entwicklung, gesellschaftliche Funktionen
und pädagogischer Streit
Jahrestagung der Historischen Kommission
19. – 22. September 1999 in Dresden

Beabsichtigt ist, das öffentliche Bildungswesen, darin insbesondere die staatliche Schule im Konstitutionsprozeß der bürgerlichen Gesellschaft seit der europäischen Aufklärung zu thematisieren. Dieser historische Gesichtspunkt legt nahe, gerade die Konfliktlinien zwischen Institutionalisierung und gesellschaftlicher Entwicklung zu verfolgen. Sie lassen sich von der programmatischen politisch-pädagogischen Auseinandersetzung über Stellung und Aufgabe von „Schule“ (Schule halten) bis zur didaktischen Auseinandersetzung über Ziele, Inhalte und Methoden von Unterricht verfolgen, an Einzelfällen studieren und insgesamt zu einer Beschreibung der Funktionszuweisungen an öffentliche Schule(n) und den faktischen Funktionen öffentlicher Schule(n) zusammenführen.

 

Einzelne so gerichtete Beiträge liegen im Feld von:

-     Formen und Methoden des „Schulehaltens“ am Ausgang der Aufklärung

-     Realistische versus humanistische Gymnnasialbildung (im Kontext der Gesellschaftsentwicklung)

-     Die gesellschaftlichen Träger von Schule (z.B. Schule in kirchlicher Trägerschaft oder die Auseinandersetzung um die Bekenntnisschule)

-     Verordnungsherrschaft und Schulgesetzgebung

-     Der Geschlechterdiskurs im Bildungswesen

-     Mädchenbildung und „weibliche“ Emanzipation (u.a. die Frauenfrage im 19. Jahrhundert und die Auseinandersetzung um die Entwicklung des „höheren“ Mädchenschulwesens)

-     Bildung und Bürgertum

-     Funktion und Verwendung pädagogischer Argumente im politischen Kontext

 

Wir stellen uns auch Beiträge vor, die die in öffentlichen Kontroversen vorgetragenen – oftmals „pädagogisch“ genannten – Argumente auf ihren eigentlichen Sinn und die handlungsleitenden Interessen hin befragen.

Die Zeitgrenze ist von der Durchsetzung der Aufklärung bis zum Ende der Weimarer Republik gesteckt: europäische oder bescheidener: nicht reichsterritoriale Studien sind willkommen.

Anmeldungen und Thesenpapiere richten Sie bitte an bitte an:

Prof. Dr. Uwe Sandfuchs; Technische Universität Dresden; Institut für Schul- und Grundschulpädagogik; Mommsenstraße 13; 010699 Dresden

„Histo-Kids“: Forum junger Bildungshistoriker

Wie bereits im letzten Rundbrief angekündigt, soll die nächste „Histo-Kids“-Tagung am 26. und 27. März 1999 im Pädagogischen Landesinstitut Brandenburg in Ludwigsfelde bei Potsdam stattfinden.

Die Meldungen zur Tagung waren bislang noch nicht so zahlreich, daß wir bereits heute ein (festes) Programm veröffentlichen könnten. Deshalb verbinden wir mit diesen Zeilen nochmals den Appell, die Gelegenheit zu nutzen und Vorschläge, Themen, Anregungen oder Wünsche einzusenden an:

Prof. Dr. Uwe Sandfuchs, Lehrstuhl für Grundschulpädagogik, Technische Universität Dresden, Weberplatz 5, 01217 Dresden, Tel.: (0351) 463-3310, Fax: (0351) 463-7243 – oder –

Jörg-W. Link, Universität Potsdam, Institut für Pädagogik, Postfach 601553, 14415 Potsdam, Tel. (0331) 977-2146, Fax (0331) 977-2063, e-mail: link@rz.uni-potsdam.de

Für Voranmeldungen nutzen Sie bitte den Abschnitt am Ende des Rundbriefes.

„Historische Bildungsforschung Online“ (HBO)

In Rundbrief 1/98 wurde das von der Historischen Kommission in Kooperation mit der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung initiierte Projekt „Historische Bildungsforschung Online“ (HBO) bereits kurz vorgestellt. Inzwischen sind die Arbeiten an der Erstellung der Datenbanken und der übrigen Online-Angebote weiter fortgeschritten. Ein Schwerpunkt von HBO wird die Diskussion aktueller Forschungsfragen sein, was u.a. durch die Aufnahme von Beiträgen und Rezensionen sowie durch eine bildungshistorische Mailingliste erreicht werden soll. Selbstverständlich werden auch Projektvorstellungen und Forschungsberichte sowie Ankündigungen von und Berichte über Tagungen und Ausstellungen publiziert, die das aus dem Rundbrief bereits bekannte Angebot erweitern und vor allem aktualisieren.

Kleinere, inzwischen jedoch weitgehend gelöste technische Probleme machen es notwendig, die Netzeinspeisung von HBO auf den 1. Januar 1999 zu verschieben. Die endgültige Internetadresse wird dann im nächsten Rundbrief mitgeteilt.

Arbeitsgruppe Schulmuseen und
Schulgeschichtliche Sammlungen

Die nachfolgenden Informationen werden der Redaktion regelmäßig durch den Koordinator der Arbeitsgruppe Schulmuseen und Schulgeschichtliche Sammlungen, Prof. Dr. Walter Müller, übermittelt.

Wir danken Ihnen für Ihre Angaben, die Sie der Koordinationsstelle haben zukommen lassen. Damit wir auch weiterhin die umfangreichen Aktivitäten und Hinweise zusammenfassen können, schicken Sie uns auch künftig alle neuen Informationen. Die Adresse lautet:

Prof. Dr. Walter Müller, Lehrstuhl für Schulpädagogik, Universität Würzburg, Wittelsbacherplatz 1, 97074 Würzburg, Fax: 0931/888-6805 E-Mail: walter.mueller@mail.uni-wuerzburg.de

 

Tagungen:

Das Museum für Schulwesen und Pädagogik in Bratislava organisiert die im Mai/Juni 1999 mit internationaler Teilnahme stattfindende VIII. Schul- und Museumskonferenz. Diese steht im Zusammenhang mit dem 170. Jahrestag der Entstehung der ersten Vorschuleinrichtung in der Slowakei. Die Konferenzthemen beziehen sich auf die Geschichte der Vorschulerziehung anhand ausgewählter europäischer Länder und der historischen Entwicklung der Slowakei. Man ist bemüht, eine Veranstaltung zu realisieren, in der Arbeitskontakte geknüpft, Erfahrungen ausgetauscht und neue Erkenntnisse über die Vorschulerziehungsgeschichte vermittelt werden können. Die Beiträge werden in einem Sammelheft veröffentlicht. Parallel zur Konferenz wird eine Ausstellung zur erwähnten Problematik eröffnet. Weitere Auskünfte: Museum für Schulwesen und Pädagogik, Klariská 5, 84244 Bratislava, Tel.: 07/533 03 08.

Am Freitag den 12. Juni 1998 fand im Rahmen der Arbeit des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung, Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung und der Forschungsstelle Berlin in Berlin-Friedrichshain ein Kolloquium zum Thema „Schulalltag und Bildungsideen im Revolutionsjahr 1848“ statt.

 

Ausstellungen:

„Bali, Lombok, Soembawa... Nederlandsch-Indie op school“ lautete der Titel einer Ausstellung, die das Nationaal School Museum Rotterdam vom 17. April bis zum 20. September 1998 den interessierten Besuchern präsentierte.

Die Wanderausstellung „Schulspott – Karikaturen aus 100 Jahren Pädagogik“ des Schulmuseums Friedrichshafen wird anläßlich des Jubiläums „100 Jahre Teggingerschule“ im Schulmuseum Radolfzell gezeigt und kann dort noch bis zum 29. November 1998 besucht werden.

(Stadtmuseum Radolfzell, Teggingerstr. 16, Tel.: 07732/81390)

Während der Wintermonate von November bis März präsentiert das Schulmuseum Friedrichshafen am Bodensee die Sonderausstellung „Struwwelpeter, nicht nur für Kinder“ aus Beständen der eigenen Buchsammlung. Die Ausstellung wird aus zwei Teilen bestehen: dem Kinderstruwwelpeter, mit seinen in viele Richtungen strebenden Struwwelpeteriaden, und dem politischen Struwwelpeter, angefangen bei der Revolution von 1848. Adresse: Schulmuseum Friedrichshafen am Bodensee, Friedrichstr. 14, 88045 Friedrichshafen, Tel.: 07541/32622.

„Krieg und Frieden im Unterricht: vor, nach und während des Ersten Weltkrieges“ ist der Titel einer Ausstellung, die bis zum 31. Januar 1999 im Städtischen Schulmuseum Ieper (Belgien) gezeigt wird. Sie verdeutlicht eine bisher vernachlässigte Periode in der Geschichte des Unterrichts und illustriert zudem den Einfluß des Ersten Weltkrieges auf Unterrichtsinhalte nach 1918. Nähere Informationen: Stedelijke Musea Ieper, Janseniusstraat 9, B-8900 Ieper, Tel: 057-228555, Fax: 057-218589

Das Schulmuseum Göldenitz eröffnete eine Ausstellung unter dem Titel „Glauben lernen?“. Diese Ausstellung ist eine Betrachtung zum evangelischen Religionsunterricht zwischen Reformation und Gegenwart, bezogen auf die Region Mecklenburg und Vorpommern. Die begleitende Broschüre kann vom Landschulmuseum bezogen werden. („Auf der Tenne“ e.V., Landschulmuseum Göldenitz, Am See 7, 18196 Göldenitz, Tel. & Fax: 038208/264) Zum Ausstellungsthema wurde zudem eine Dia-Ton-Schau erarbeitet. Diese ermöglicht Einblicke in die Entwicklung von Anschauungsmaterialien im Unterrichtsfach Religion – beginnend mit Holzschnitten zur Bibel, über Schulwandbilder bis hin zum vielfältig gestalteten Religionsbuch der Gegenwart. Noch bis zum 30.11.1998 kann zudem im Landschulmuseum die Wanderausstellung des Wiener Schulmuseums „Schulbuch und Wandbild im Dienst der Staats- und Gesellschaftsordnung“ angesehen werden.

Die Geschichte des Württembergischen Lehrervereins, seine Bemühungen um die Verbesserung des Standes der Volksschullehrer und der Institution der Volksschule insgesamt, stehen im Mittelpunkt einer Ausstellung, die von der Schulgeschichtlichen Forschungsstelle Weingarten konzipiert und gestaltet wurde. Die Zeitspanne, die von der Ausstellung abgedeckt wird, erstreckt sich vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis weit in die bundesrepublikanische Geschichte hinein, als der Württembergische Lehrerverein in die GEW aufgenommen wurde. Die Exposition mit dem Titel „Viel Fron – wenig Lohn“ läuft vom 9. Oktober 1998 bis zum 15. Januar 1999. Interessenten wenden sich an das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung, Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung, Warschauer Straße 34-38, 10243 Berlin. In der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung lief zudem von April bis Juli 1998 die Ausstellung „Friedrich Fröbel und das Jahr 1848“, die in Zusammenarbeit mit dem Friedrich-Fröbel-Museum Bad Blankenburg entstanden ist.

Wie im letzten Rundbrief bereits erwähnt wurde, findet von April bis Juli 1999 im Deutschen Hygiene-Museum Dresden die Ausstellung „Der neue Mensch – Obsessionen des 20. Jahrhunderts“ statt. Mit dem Blick auf die Menschheitsträume der Zukunft lädt die Ausstellung zu interessanten Begegnungen ein mit den Verheißungen von Wissenschaftlern und Künstlern, mit Projekten von Politikern und Managern, mit Phantasien von Architekten und Ingenieuren, mit sozialen Experimenten und schließlich den eigenen Träumen. Die Adresse lautet: Deutsches Hygiene-Museum Dresden, Lingnerplatz 1, 01069 Dresden.

Das Schulmuseum Nürnberg zeigt in der Zeit vom 28.10. – 31.12.1998 die Ausstellung „Das Gymnasium – Entwicklungsschritte der höheren Bildung“. Aus der ca. 2500-jährigen Geschichte dieser Schulart werden Momentaufnahmen der entscheidenden Entwicklungsschritte dargestellt: Das griechische Gymnasion, die erste Fremdsprache (Griechisch an römischen Schulen), der erste Lehrplan (artes liberales), die gelehrten Schulen des Mittelalters, das Gymnasium neuen Typs (Reformation), Noten für den Schüler (Jesuitengymnasium), das Abitur, das Gymnasium der Neuhumanisten, die Realien u.a. Die Ausstellung wurde bereits im Bayerischen Schulmuseum Ichenhausen sowie in der Volksbank Eichstätt gezeigt. Zur Ausstellung ist ein Begleitheft erschienen. Weitere Informationen: M. Schneider, Tel.: 0911/5302-575.

Anläßlich des 60. Jahrestages der Reichsprogromnacht präsentiert das Hamburger Schulmuseum im Hamburger Rathaus die Ausstellung „Spuren jüdischen Schullebens in Hamburg“. Dazu wird auch eine Begleitpublikation erscheinen. Nähere Auskünfte erhalten Sie unter folgender Adresse: Hamburger Schulmuseum, Neustädter Straße 60, 20355 Hamburg.

 

Publikationen:

Zu der im letzten Rundbrief erwähnten Sonderausstellung „Wer den Pfennig nicht ehrt... Schulsparen und Spardosen“ des Schulmuseums Nordwürttemberg ist ein Begleitheft erschienen (gleicher Titel, 72 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen, ISBN 3-922545-22-X). Das Heft ist auch über das Schulmuseum Nordwürttemberg, Schillerstraße 13, 70806 Kornwestheim erhältlich.

Bereits am 18. Dezember 1997 hat Professor Dr. Max Liedtke im Schulmuseum Nürnberg sein vierbändiges „Handbuch der Geschichte des Bayerischen Bildungswesens“ der Öffentlichkeit vorgestellt. In vier Bänden haben 74 Autoren auf den insgesamt 3621 Seiten dieses Handbuches die Geschichte des bayerischen Bildungswesens dargestellt, vom Kindergarten über die Volksschule und die verschiedenen Schularten bis zur Universität und zur Erwachsenenbildung. Schwerpunkt ist allerdings die Geschichte des Schulwesens, die bis in die Anfänge in römischer Zeit zurückverfolgt wird. Die vier Bände, herausgegeben von Max Liedtke, sind im Verlag Klinkhardt, Bad Heilbrunn erschienen.

Seit September ist die Publikation: Herbert Gudjons/Reiner Lehberger: „In Hamburg zur Schule gehen“ erhältlich. Dabei handelt es sich um einen Führer durch den Aufbau und die Geschichte des Hamburger Schulwesens. Hamburg: Verlag Reuter&Klöckner/Hamburger Abendblatt 1998.

 

 

Sonstiges:

In der Pädagogischen Hochschule Edith Stein in Hengelo (Lehrerausbildung Grundschule) wird im nächsten Jahr ein neues Schulmuseum eingerichtet. Das Museum ist bestimmt für Lehrerinnen und Lehrer der Hochschule, Studenten aber auch für Schulklassen und andere Interessierte. Weitere Informationen erhalten Sie unter folgender Adresse: Dr. Drs. Gerard Mensink, Päd. Hochschule E. Stein, Postfach 568, 7550 AN Hengelo (Niederlande).

Prof. Dr. H. Schmidt vom Stadt- und Schulmuseum Ronneburg / Thüringen hat der Koordinationsstelle „Vorschläge für eine Konzeption zur Einrichtung des künftigen Ronneburger Museums“ zugesandt. Einzelheiten dazu sind bei der Stadtverwaltung Ronneburg, Markt 1 / 2, 07580 Ronneburg (Tel.: (036602) 22315/17, Fax: 22559) zu erfragen.

Am 17.06.1998 wurde – nach vollzogenem Standortwechsel – das Schulmuseum Magdeburg durch den leitenden Direktor der Magdeburger Museen wiedereröffnet. Die neue Anschrift lautet nun: Schulmuseum Magdeburg, Max-Josef-Metzger-Str. 8, 39104 Magdeburg, Leiter: Gerhard Potratz, dem für seine Verdienste um die Sammlung zur Schulgeschichte des Landes Sachsen-Anhalt am 22.12.1997 aus der Hand des Ministerpräsidenten Dr. Höpner das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen worden ist.

International standing conference for the history of education (Ische)

20. Jahrestagung der
International Standing Conference for the History of Education
(15. – 18.
August 1998, Universität Leuven, Campus Kortrijk, Belgien)

 

Vom 15. bis zum 18. August 1998 veranstaltete die International Standing Conference for the History of Education (ISCHE) unter Leitung von Marc Depaepe (Leuven) ihre 20. Jahrestagung zum Thema „Imagine, All the Education ... The Visual in the Making of the Educational Space through History“. Die Tagung zählte etwa 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen fünf Kontinenten. Das „Imagine, All the Education“ spielte auf John Lennons Textzeile „Imagine, all the People“ an und rückte so das Bild, die imago, die visuelle Vorstellung in das Zentrum der Tagung. Antonio Nóvoa (Lissabon) verzeichnete in seinem Eröffnungsvortrag „Ways of Saying, Ways of Seeing – Public Images of Teachers (19th – 20th Centuries“ denn auch einen Wechsel vom „linguistic turn“ zum „iconic turn“ in der Erziehungswissenschaft. Die große Bedeutung der Bilder in der Erziehung wurde durch Reinhard Stach (Duisburg) („Wandbilder als didaktische Segmente der Realität“) und durch den Literaturwissenschaftler Karel Portemann (Leuven) („The Fascinating World of the ‘affixiones’, or the Visual Thematisation of Education in Classical Jesuit Teaching“) mit einer Analyse der Embleme in der jesuitischen Pädagogik bestätigt. Portemann eröffnete damit für die historische Pädagogik ein Untersuchungsfeld, das dort bisher kaum berücksichtigt wurde. Auf einer anderen Ebene des Visuellen, jener der Räume und der Architektur, wies Therese Richardson (Tampa, USA) auf die Wirkung von Räumen in Erziehung und Sozialisation hin („The Home as Educational Space: Bayonne Housing and the Architecture of the Working Class Childhood, 1917–1993“).

Diese vier Plenarvorträge setzten einige Akzente auf dem Feld des Visuellen, der Bilder und Filme in der Erziehung: In 17 Arbeitsgruppen wurde dieses sehr differenzierte Gebiet näher untersucht. Es ist unmöglich, hier die Fülle der Themen jener etwa 150 Vorträge zu beschreiben, die in diesen Arbeitsgruppen gehalten wurden. Hervorgehoben seien nur folgende Aspekte:

-      Bilder und Metaphern in Erziehungstheorien, Ideen und Mentalitäten

-      Die Verwendung von Medien in der Reformpädagogik

-      Architektur und Erziehung

-      Die Rolle des Visuellen in der Erziehung

-      Bilder in Unterrichtsbüchern

-      Erziehung in Cartoons und Comics

-      Filme über Erziehung und im Unterricht

-      Photographien als Quelle in der erziehungshistorischen Forschung

-      Schulmuseen

-      Die Erzeugung von Gender (weiblich/männlich) durch Bilder.

Die Exkursion in das „Interactive Museum WW I“ in Ypern war mehr als ein didaktisches Beispiel für die Rolle von Bildern und neuen Medien.

Mit dem Gender-Aspekt brachte sich die International Standing Working Group on Gender and the History of Education in das Thema ein. Die beiden anderen ständigen Arbeitsgruppen der ISCHE (zur Aufklärungspädagogik, zur Erziehungsgeschichte als Gegenstand von Lehre und Forschung) hielten im Rahmen dieser Tagung ihre Sitzungen ab (Menschenrechte in der Aufklärungspädagogik und eine postmoderne Kritik; Methoden und Computer in der Historischen Pädagogik). Um die Probleme der Transformation des Bildungssystems beim und nach dem Übergang der Kolonien in die politische Selbständigkeit zu untersuchen, wurde eine neue International Standing Working Group gegründet. Die Generalversammlung der ISCHE beschloß überdies, im Jahr 2000 einen Antrag auf Mitgliedschaft im International Committee of Historical Sciences (ICHS) zu stellen, um den Kontakt mit der allgemeinen Geschichtswissenschaft zu verstärken.

Ein besonderer Reiz dieser Tagung lag darin, daß die Themen aus den Perspektiven verschiedener Länder bearbeitet wurden: Seit Gründung der ISCHE, die in Leuven ihr 20jähriges Jubiläum feierte, ist ihr internationaler Charakter das Salz ihrer Kongresse: als Würze, Pointe und Geist. Um den wissenschaftlichen Standard zu sichern und weiter anzuheben, sollen etwa 20 Beiträge aus den 150 Vorträgen für die Veröffentlichung ausgewählt werden. Diesem Zweck dient ferner der ISCHE-paper-prize, der in Kortrijk zum ersten Mal verliehen wurde (an Kevin Myers, Großbritannien, für seinen Aufsatz „Warm Beer, Cricket and Faith: English National Identity and Refugees Children in Britain 1937–1945“). Daß Sporen (Repliquen aus der berühmten Schlacht in Kortrijk im 14. Jhdt.) als Jubiläumsgeschenke verteilt wurden, ist denn auch ein Bild mit einem Schuß Selbstironie. Die genannte Publikation wird wie schon eine Reihe anderer („The Colonial Experience in Education“, „Education and Cultural Transmission“, „History of Educational Studies“) als Beiheft der Paedagogica Historica erscheinen. Zuvor werden aber zwei weitere Bände publiziert werden („Schooling in Changing Societies“, „Faiths and Education“).

Adresse der ISCHE: Prof. Dr. Jeroen J. H. Dekker, Department of History and Theory of Education, University of Groningen Grote Rozenstraat 38, 9712 TJ Groningen, The Netherlands, e-mail: J.J.H.Dekker@PPSW.RUG.NL.

Christoph Lüth

Abwehr und Adaption – Historische Erfahrungen zum Medienverständnis im Deutschunterricht
Bericht über die Arbeitsgruppe beim 16. Kongreß der DGfE

Unter dem Rahmenthema „Medien-Generation“ fand vom 17. bis 20. März 1998 in Hamburg der 16. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft statt. Die Historische Kommission beteiligte sich mit einer von Helga Bleckwenn, Flensburg, und Erich Schön, Köln, geleiteten Arbeitsgruppe „Abwehr und Adaption. Historische Erfahrungen zum Medienverständnis im Deutschunterricht“. Mit Fachvertretern der Literatur- und Mediendidaktik sowie der Jugendbuch- und Leseforschung sollte exemplarisch die Beziehung zwischen je neuen Medien und einem Schulfach untersucht werden. Dabei sollte geklärt werden, welche Reaktionsmuster sich in verschiedenen Phasen medialer Innovationen nachweisen lassen, etwa auf die Angebote von Kinder- und Jugendliteratur als triviales Massenmedium im 18. und 19. Jahrhundert oder auf Film und Fernsehen sowie Comics im 20. Jahrhundert. Es läßt sich beobachten, führte Erich Schön einleitend aus, daß historisch neue Medien über- und unterschätzt werden: sie werden mit dem Unerledigten der alten Medien aufgeladen – und zugleich bleibt der Denkrahmen der alten Medien erhalten. Die Diskussion hat Konjunktur – aber die Argumente bleiben die gleichen. Solche Wahrnehmungen aus Ein­zelforschungen sollten hier gesammelt und im Hinblick auf strukturelle Homologien interpretiert werden.

Susanne Barth, Köln, wies für die „Kinder- und Jugendliteratur und die Ästhetik-Debatte aus schulpädagogischer Sicht zwischen dem ausgehenden 18. Jahrhundert und der Mitte des 19. Jahrhundert“ im weiten Rahmen von aufklärerischer und neuhumanistischer Pädagogik gleichbleibende lesepädagogische Positionen nach, die besonders bei den E.W.G. Bagge, D. Honkamp und A.C. Preuss schon bis in die Begrifflichkeit die bekannten Argumente von Heinrich Wolgast gegen die Lesesucht und sein Postulat des Jugendbuchs als wahrem Kunstwerk vorwegnehmen.

Rüdiger Steinlein, Berlin, erläuterte in seinem Beitrag zu „Märchen und Deutschunterricht im 19. Jahrhundert“, wie durch das romantische Märchenverständnis der ältere literaturpädagogische Argumentationstypus der rationalistischen Kompetenzerweiterung abgelöst wurde durch die substantialistische Argumentation einer Phantasiebildung an den dem Kind affinen Texten und wie damit der Aufstieg des Märchens als Schullesestoff ermöglicht wurde: Märchen wurden zum Medium der Nationalerziehung.

Helmut Mörchen, Aachen, entwarf im thematischen Kontext „Literarische Sozialisation in der Spannung zwischen Behütung und Emanzipation. Ein Rückblick auf überraschend aktuelle Debatten zum Ende des 19. Jahrhunderts“ ein Portrait Heinrich Wolgasts als wichtigstem Verteter der Mediendebatte nach dem Gothaer Parteitag: wie er sich allmählich von der Lesepädagogik entfernte, mit noch unzulänglichen Mitteln Leseforschung und Kommentierung von Lesebiographien erprobte und zunehmend auf die unmittelbare Wirkung der Medien vertraute. Sein sozialdemokratischer Pragmatismus entsprach späteren bildungspolitischen Vorstellungen der zwanziger Jahre; Verengungen der sozialistischen Doktrin hätten bei Beachtung dieser Position vermieden werden können.

Helga Bleckwenn, Flensburg, stellte ihre Ausführungen „Zum Umgang mit neuen Medien in der didaktischen Literatur der fünfziger und sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts“ unter die Leitbegriffe von Abwehr und Adaption, um besonders am Beispiel der Comics zu zeigen, wie nach heftiger Auseinandersetzung, die Anfang der fünfziger Jahre noch traditionell als Schund- und Schmutz-Debatte geführt wurde, dann eine Phase des von einzelnen Experten angeregten Probehandelns im Deutschunterrichts folgte, bis seit den siebziger Jahren, vielleicht erst ermöglicht durch eine mit diesem Medium sozialisierte Lehrergeneration, didaktisch begründete Unterrichtsmodelle mit entsprechenden Materialien publiziert wurden.

In dem Beitrag von Franz-Josef Payrhuber, Mainz, (der wegen Erkrankung des Referenten nur verlesen werden konnte) „Hitler? Was ist denn an dem komisch? Anmerkungen zur öffentlichen und schulischen Rezeption der Bildgeschichte ‘Hitler’“ wurde exemplarisch bestätigt, wie die Genre-Auffassung von der komischen-grotesken Bildgeschichte der tatsächlichen Entwicklung des Mediums längst nicht mehr angemessen ist: die neuartigen thematischen Möglichkeiten und ästhetischen Qualitäten werden noch nicht als Angebot für den Deutschunterricht verstanden.

Nach Vorstellung der Beiträge und angeregter Diskussion waren die Referenten bei dieser ersten persönlichen Zusammenkunft selbst überrascht, welche Annäherungen und Vergleichsmöglichkeiten sich aus ihren Arbeitsgebieten ergeben: der Bogen der Einsichten, der sich allmählich über die lineare Präsentation spannte, hätte nicht besser vorkonstruiert sein können. So besteht hohe Motivation zur Weiterarbeit an einer Publikation der Beiträge. Es lohnt sich wohl, die Ambivalenz der historischen Befunde bewußt zu machen, auch um in der je aktuellen Auseinandersetzung Gelassenheit zu wahren, didaktische Möglichkeiten aufmerksam zu prüfen - und der ästhetischen Eigenentwicklung jedes neuen Mediums zu trauen.

Helga Bleckwenn

 

 

 

 

 

Wichtiger Hinweis: Änderung der Bankverbindung

Der Vorstand der HK bittet alle Mitglieder nachdrücklich darum, veränderte Bankverbindungen an Herrn Apel zu melden. Nur so lassen sich die extrem hohen Kosten für Fehlbuchungen vermeiden, die unsere Kasse in letzter Zeit unnötig belasteten.

3. Aus der Forschung

Fragebogen zur Dokumentation bildungshistorischer Forschungsprojekte

Die regelmäßig bei der Redaktion eingehenden Forschungsberichte werden in der Regel im jeweils folgenden Heft veröffentlicht. Kleinere redaktionelle Änderungen bleiben vorbehalten.

Wir bitten alle Kollegen, bei der Darstellung der Forschungsprojekte einen Umfang von Fragebogen und einer zusätzlichen Seite nicht zu überschreiten.

Sie können uns die Arbeit sehr erleichtern, wenn Sie die Berichte als Manuskript und als Datei (Winword, Word o.ä.) einreichen.

Der Fragebogen kann selbstverständlich an alle Interessenten weitergegeben werden!

Staatliche Regelung des Unterrichts in den bayerischen Volksschulen und deren Rezeption in der Lehrerschaft (1871-1933)

1. Name / Anschrift / Institut

Marcelo Caruso, Institut für Pädagogik - LMU/München, Trivastr. 13, 80637 München

2. Thema / Titel / Bezeichnung des Projektes

Staatliche Regelung des Unterrichts in den bayerischen Volksschulen und deren Rezeption in der Lehrerschaft (1871-1933)

3. Fragestellung und Erkenntnisinteresse des Projektes, Darstellung des Forschungsvorhabens

Kaiserreich und Weimarer Republik bilden die Ära der „klassischen Moderne“ in Deutschland. Die Modernisierungsprozesse, die in diesen Jahren unter der Leitung der konservativen Politik stattfanden, warfen die Frage des Regierens und des Regulierens des Sozialen wieder auf. Im ausgehenden 18. Jahrhundert bis 1848 hatte sich eine Antwort auf die Moderne gebildet, welche auf den Staat und auf alte Formen des Absolutismus baute. In diesem Sinne wurde die Schulpflicht eingeführt und dem Unterricht eine vorwiegend katechisierende Form gegeben. Die Verallgemeinerung der Marktwirtschaft und der industrielle Aufschwung verlangten vom Staat eine Politik des Wachstums und gleichzeitig eine Handhabung seiner Dislokationen. Michel Foucault hat für die europäischen Gesellschaften eine neue Form der Intervention der Regierung seit 1840 identifiziert, die er als Bio-Macht definierte, zumal sie nicht nur die disziplinierenden, begrenzenden Funktionen der absolutistischen Institutionen beinhaltete, sondern auch neue „Wachstumsfunktionen“.

Diese neue, allmählich einsetzende Form des Regierens fand auch im Bereich des Unterichts Niederschlag. Der Unterricht wurde stärker als unzeitgemäß, als unbeweglich kritisiert und diese neue Forderung nach Wachstum als Leitbegriff leitete die Positionen der Reformpädagogik ein. Inmitten der „Inflation der Erziehung“ fand eine neue Form der Regelung des Unterrichtes statt, welche zunehmend die Herausforderungen eines wachsenden Kindes und nicht nur die eines sittlichen Subjekts berücksichtigte. Da solche Prädikate bei der Pädagogik der Eliten und bei den elitären Anfängen der Reformpädagogik zu finden ist, stellt das Forschungsprojekt die Frage, ob diese neue Form des Regierens, nämlich die Regulierung aufgrund des Wachstums, im Bereich der bayrischen Volksschulen zu finden ist und welche Formen und Erfahrungen damit gemacht wurden. Theoretische Annahme der Arbeit ist, daß der Unterricht grundsätzlich die Regierung einer sozialen Situation ist, und deshalb eine neue Art des Regierens in der Gesellschaft bestimmte Veränderungen bei der Auffassung und gewünschter Durchführung des Unterrichts impliziert.

Eine zweite Frage bildet das Multiplizieren der didaktischen Modelle und deren Diskussion, die im ausgehenden 19. Jahrhundert begann. Eine dritte wirft das Problem der katholischen Kultur im bayerischen Raum und ihre angebliche Wende von der Abwehr der Moderne zur aktiven „Sublimierung“ ihres Emazipationspotentials auf. Die letztgenannte Konstellation scheint immer noch die vorherrschende Option in der Bildungspolitik der Nachkriegszeit zu sein und ist angesichts der neuen Anstöße zur Unterrichtsreform in Bayern von erheblicher Aktualität.

Das Projekt will sich nicht auf einen Quellentypus beschränken, zumal die Diskussion um die Gestaltung des Unterrichtes eine Differenzierung der pädagogischen Akteure als Grundlage hatte. Die Schulordnungen, Visitationsberichte und sämtliche Dokumente auf Landes-, Bezirks- und Gemeindeebene werden mit den Positionen und Erfahrungen der Volksschullehrerschaft konfrontiert. Zudem wird eine beschränkte Zahl von Gemeinden mit unterschiedlichen Profilen ausgewählt, welche die verschiedenen Gegebenheiten zwischen Stadt/Land, Konfessionen und politischen Mehrheiten in den Kommunen berücksichtigt.

4. Herangezogene Materialien / benutzte Archive / Archivbestände

-     Süddeutsche Lehrerbücherei (München)

-     Hauptstaatsarchiv München

-     Archive der Bezirksregierungen

5. Geplanter Abschlußtermin des Projektes / Bearbeitungsstand

Mitte 2000

6. Status der Arbeit (Dissertation, Habilitationsschrift, andere Publikationsformen)

Dissertation

Das Bildungs- und Akkulturationsprogramm des bayerischen
Aufklärers Heinrich Braun

1. Name / Anschrift / Institut

Christian Keck, Lehrstuhl für Schulpädagogik, Universität Augsburg, Universitätsstr. 10, 86159 Augsburg; Neudekerstr. 14, 86199 Augsburg

2. Thema / Titel / Bezeichnung des Projektes

Das Bildungs- und Akkulturationsprogramm des bayerischen Aufklärers Heinrich Braun – Eine rezeptionsgeschichtliche Werkanalyse als Beitrag zur Kulturgeschichte der katholischen Aufklärung in Altbayern. Mit einer Werkausgabe auf CD-ROM.

3. Fragestellung und Erkenntnisinteresse des Projektes, Darstellung des Forschungsvorhabens

Heinrich Braun (1732–1792) trat zwischen 1765 und 1785 als Reformer und Modernisierer im bayerischen Kulturleben hervor. Er gestaltete einerseits die damalige kurfürstliche Kulturpolitik in den wesentlichen Bereichen Sprache, Kommunikation, Schule, Bildung und Religion aktiv mit, andererseits verfaßte er dazu ein umfangreiches einschlägiges Schrifttum. So breit gestreut sich sein reformerisches wie schriftstellerisches Wirken zunächst ausnimmt, bei näherer Betrachtung zeigt es sich von einem übergreifenden Bildungs- und Akkulturationsprogramm zusammengehalten, in dem verschiedene geistige Einflüsse zu einem Amalgam typischer katholisch-aufklärerischer Reformansätze verschmolzen sind. Die bald erscheinende Studie unterzieht Brauns gesamtes Werk und Wirken einer programmatisch-inhaltlichen sowie rezeptionsgeschichtlichen Analyse. Sie befaßt sich dabei aus kulturgeschichtlicher Perspektive mit den Fragen, wie das Braunsche Aufklärungsprogramm im Hinblick auf Visionen, Werte, Inhalte, konkrete Strategien und logische Strukturen aussah, woher sich Braun für sein Reformwerk Anregungen holte, zu welchen Bereichen er welche Autoren und Strömungen mit welchem Gewicht rezipiert hat und wie sein rezeptives Verhalten insgesamt zu bewerten ist. Damit gibt sie Aufschluß über das programmatische Profil und die rezeptive Orientierung eines durchaus repräsentativen katholischen Aufklärers und wirft Licht auf die geistesgeschichtlichen Einflüsse innerhalb der altbayerischen Aufklärung. In dem Zuge wird auch deutlicher, inwieweit es eine genuin „katholische Aufklärung" im deutschen Kulturraum überhaupt gab. Im Anhang des Buches befindet sich eine Werkausgabe von Heinrich Brauns Hauptschriften auf CD-ROM.

4. Herangezogene Materialien / benutzte Archive / Archivbestände

-     alle 77 Werke von H. Braun (Universitäts-Bibliothek Augsburg, Bayerische Staatsbibliothek)

-     die von Braun rezipierten Werke

-     bio- und bibliographische Materialien

5. Geplanter Abschlußtermin des Projektes / Bearbeitungsstand

Dissertation, bereits abgeschlossen, Publikation Ende 1998: „Schriften der Philosophischen Fakultäten der Universität Augsburg“, Bd. 58.

6. Status der Arbeit (Dissertation, Habilitationsschrift, andere Publikationsformen)

Dissertation/ Universität Augsburg

Promotionen in Deutschland 1500–1800

1. Name / Anschrift / Institut

Prof. Dr. Rainer A. Müller, Professur für Geschichte der Frühen Neuzeit, Katholische Universität Eichstätt, Universitätsallee 1, 85072 Eichstätt

2. Thema / Titel / Bezeichnung des Projektes

Promotionen in Deutschland 1500-1800

3. Fragestellung und Erkenntnisinteresse des Projektes, Darstellung des Forschungsvorhabens

Im Zuge des im Herbst 1997 begonnenen Projektes „Promotionen in Deutschland 1500-1800“ sollen alle im Deutschland der Frühen Neuzeit erfolgten Doktorpromotionen in einer Datenbank erfaßt werden

Intentionen des Projektes sind

1.   die möglichst vollständige statistische Erfassung der Promotionen und deren Evaluierung nach Zeit und Diziplinen (Beginn mit Fallstudien: Ingolstadt und Altdorf), um Aufschluß über Schwerpunktverlagerungen in beiderlei Hinsicht zu erhalten. Im Hintergrund steht dabei auch die Frage nach Wechselwirkungen mit dem Bedarf der Gesellschaft an hochqualifizierten Akademikern (Akademisierung von Räten, Gremien, Spezialberufen; auch das Problem z.B. einer „Akademikerschwemme“ Ende des 18. Jahrhunderts wird zu beleuchten sein.), (dazu auch 3. und 4.).

2.   die einzelnen Universitäten anhand ihrer Promotionsprofile zu charakterisieren (z.B. Juristen-/ Medizineruniversität), auch, eine vergleichende Untersuchung anzustreben, die die Frage nach dem Rang der Universitäten hinsichtlich der an ihnen abgeschlossenen Promotionen stellt („Doktorfabriken“).

3.   typische Karrieremuster und damit die soziale Mobilität von Gesellschaftsgruppen aufzuzeigen.

4.   die Akademisierung der Gesellschaft durch Promovierte (bei günstiger Quellenlage) mit Hilfe der Kenntnis ihrer späteren Berufsfelder zu erschließen.

5.   eine quantitative Titelerfasung der Dissertationen nach Disziplinen und Themengruppen (Beispiel: phil. Fak.: Geschichte, Philologie, Philosophie, Naturwissenschaften).

4. Herangezogene Materialien / benutzte Archive / Archivbestände

Quellengrundlage sind vor allem Promotionsverzeichnisse.

Im Projektverlauf werden zunächst die bereits im Druck vorhandenen Verzeichnisse (z.B. Altdorf, Ingolstadt) erfaßt. Vorläufige Zielsetzung ist es, anhand dieser Fallbeispiele Zwischenergebnisse zu erarbeiten.

In einem weiteren Schritt sollen die noch ungedruckten Promovendenlisten herangezogen werden. Als weitere, zusätzliche Quellen bieten sich ggf. Matrikeln, Professorenverzeichnisse und Bibliographien (z.B. Hanspeter Marti, Philosophische Dissertationen deutscher Universitäten 1660–1750, 1982) an.

Lebensgeschichte und schulpädagogische Arbeit
in der Deutschen Demokratischen Republik

1. Name / Anschrift / Institut

Prof. Dr. Bruno Schonig, Carmerstr. 14, 10623 Berlin

2. Thema / Titel / Bezeichnung des Projektes

Lebensgeschichte und schulpädagogische Arbeit in der Deutschen Demokratischen Republik – Lehrerinnenbiographien

3. Fragestellung und Erkenntnisinteresse des Projektes, Darstellung des Forschungsvorhabens

In diesem pädagogisch-biographischen Projekt soll der Zusammenhang von persönlicher, eigener Geschichte und schulpädagogischem Engagement im gesellschaftspolitischen Kontext der Deutschen Demokratischen Republik von ihrer Gründung bis zu ihrer Auflösung dokumentiert und interpretiert werden. Das geschieht mit einer themenstrukturierten Dokumentation der autobiographischen Berichte von neun Lehrerinnen (Jg. 1920–1930), die sie in einem biographischen Langzeitprojekt, einem Erzählkreis, der eineinhalb Jahre arbeitete, produziert haben. Die autobiographischen Berichte, verstanden als „Produktion von Biographie“ (Th. Schulze), werden unter den folgenden thematischen Schwerpunkten vorgestellt und kommentiert:

1.   Motivation für den pädagogischen Beruf und Selbstinterpretation (Lebensmotto) in der autobiographischen Ersterzählung;

2.   Prägende Kindheitserlebnisse und deren Selbstinterpretation;

3.   Die Zeit als Schülerin in der Schule: Initiationserfahrungen;

4.   Schülerin und Jugendliche in der NS-Zeit: Sichtweisen jugendlicher Frauen auf Erscheinungen der NS-Herrschaft;

5.   Erfahrungen des Kriegsendes und des gesellschaftlichen Neuanfangs als Jugendliche;

6.   Ausbildung und Studium als Erfahrungen des gesellschaftspolitischen Gründungsprozesses der DDR;

7.   Erste pädagogische und schulpädagogische Praxiserfahrungen;

8.   Zentrale Selbst-Zielsetzungen in der pädagogischen Arbeit im bildungspolitischen Kontext der DDR;

9.   Darstellung pädagogischer Einzelprobleme (Schülerpersönlichkeitsförderung, Individuum – Kollektiv, Staatsbürgerlich- politische Erziehung, Disziplin und Ordnung);

10. Politisch-pädagogische Einstellung (Bewertung) zur Politik und Pädagogik in der DDR; Erfahrung der „Wende“;

11. Privatleben und Lehrerinnen-Arbeit;

12. Pensionierung und pädagogische Haltungen zur Gegenwart.

4. Herangezogene Materialien / benutzte Archive / Archivbestände

Transkriptionen der autobiographischen Berichte des Erzählkreises; schulgeschichtliches Dokumentationsmaterial zur Pädagogik der DDR: Selbstdarstellungen und Interpretationen zur Schulpädagogik aus der DDR-Zeit; kritische Darstellungen und Untersuchungen aus heutiger Sicht.

5. Geplanter Abschlußtermin des Projektes / Bearbeitungsstand

Dezember 1998

6. Status der Arbeit (Dissertation, Habilitationsschrift, andere Publikationsformen)

Forschungsprojekt

Der pädagogische Schriftsteller und Philanthrop
Peter Villaume (1746–1825)

1. Name / Anschrift / Institut

Antje Sippach, Universität Potsdam, Institut für Pädagogik, PF 601553, 14415 Potsdam

2. Thema / Titel / Bezeichnung des Projektes

Der pädagogische Schriftsteller und Philanthrop Peter Villaume (1746–1825). Eine biographische Untersuchung.

3. Fragestellung und Erkenntnisinteresse des Projektes, Darstellung des Forschungsvorhabens

Die Dissertation soll auf der Grundlage bisher zum Teil unbekannter Quellen und mit den Methoden der sozialhistorischen Biographieforschung eine Biographie, eine umfassende Darstellung des praktisch-pädagogischen und schriftstellerischen Lebenswerkes sowie eine Personalbibliographie von Peter Villaume liefern. Auf der Basis neu gewonnener biographischer, erziehungshistorischer und sozialgeschichtlicher Erkenntnisse soll ein bislang nur fragmentarisch vorhandenes Bild vom Schaffen und außergewöhnlichen Leben des Hugenotten, anerkannten pädagogischen Schriftstellers, Philanthropen und Mädchenerziehers im ausgehenden 18. Jahrhundert entstehen. Villaume zeichnet sich dadurch aus, daß sein pädagogisch-praktisches und facettenreiches erziehungstheoretisches Werk sehr strittige und auch heute noch aktuelle Erziehungsfragen thematisiert. Dagegen findet er – auch in neueren – Forschungen zum Philanthropismus und zur pädagogischen Spätaufklärung kaum gebührende Beachtung. Die im Rahmen des Dissertationsvorhabens bereits ermittelten und der Forschung bislang unbekannten handschriftlichen und gedruckten Quellen berechtigen schon jetzt zu der Annahme, daß das Promotionsvorhaben die erziehungshistorische Forschung zu Villaume in wichtigen Grundsatzfragen erheblich erweitern wird.

4. Herangezogene Materialien / benutzte Archive / Archivbestände

keine Angaben

5. Geplanter Abschlußtermin des Projektes / Bearbeitungsstand

Dezember 2000

6. Status der Arbeit (Dissertation, Habilitationsschrift, andere Publikationsformen)

Dissertation

 

4. Nachrichten und Berichte

Berthold-Otto-Nachlaß jetzt im Archiv der
Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Im September diesen Jahres übergab der langjährige Leiter der Berthold-Otto-Schule in Berlin-Lichterfelde, Edzard Paulsen, das historische Archivgut der Berthold-Otto-Schule und den Nachlaß des Schulgründers, des Reformpädagogen Berthold Otto (1859–1933), an die Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung.

Es handelt sich um einen umfangreichen Bestand, der sich im wesentlichen aus drei Gruppen zusammensetzt:

1. Aus dem Nachlaß Berthold Ottos

Zu ihm gehören:

a)   Persönliche Unterlagen Berthold Ottos wie Geburts- und Heiratsurkunden, Zeugnisse, Reisepässe, Mietverträge, Ahnenpässe, Ahnentafeln sowie Fotos, Brillen, eine Zeichnung einer Tochter Ottos, ihren Vater darstellend, Zeugnisse, die er seinen Kindern als ihr Lehrer ausgestellt hat;

b)  Briefwechsel Ottos, der in private und allgemeine Korrespondenz sowie Schriftwechsel mit Schulbehörden zwischen 1900 und 1932, mit dem Verband „Arbeitsgemeinschaft Berliner Privatschulen“, von dem auch Mitteilungen, Satzungen und Arbeitsprotokolle überliefert sind, mit dem Kaiser und der kaiserlichen Familie untergliedert ist;

c)  Manuskripte Ottos;

d)  Sammlungsgegenstände wie von Otto entwickelte Lernspiele und eine Schiefertafel.

2. Das Schularchiv von 1906 bis 1933

Zu ihm gehören v. a. der Schriftwechsel der Schule, aber auch Gesetzes- und andere Sammlungen zu allgemeinen und speziellen schulpolitischen Fragen

3. Dissertationen über Berthold Otto

4. Eine Sammlung von Büchern Berthold Ottos und von Lehrern der Schule sowie von den Wochenschriften „Der Hauslehrer“ und „Deutscher Volksgeist“

Mit der Berthold-Otto-Schule wurde vereinbart, daß weitere Unterlagen aus dem Schularchiv, die in der Schule nicht mehr für die laufende Arbeit benötigt werden, zur dauerhaften Aufbewahrung und wissenschaftlichen Nutzung an die Bibliothek übergeben werden.

In der Bibliothek befindet sich bereits seit längerem ein Teilnachlaß Berthold Ottos, bestehend aus Manuskripten, Briefen, persönlichen Unterlagen wie dem Beginn einer Autobiographie, einigen Unterlagen über die Berthold-Otto-Schule in Berlin-Lichterfelde, den Bund für inneren Frieden, dem Verein für Berthold Ottos Pädagogik sowie Veröffentlichungen der und über die Berthold-Otto-Schule in Magdeburg.

Beide Nachlaßteile können nun zusammengeführt und nach erfolgter computergestützter Verzeichnung ab April 1999 benutzt werden.

Die Bedeutung des Bestandes liegt in der dichten Überlieferung von Schul- und persönlichen Unterlagen über einen längeren Zeitraum, nämlich von 1906 bis 1933 und schließlich bis in die heutige Zeit, da die Schule ja noch arbeitet, wenn auch heute mit einem etwas anderen Profil. Es kann also die Realgeschichte und die Entwicklung einer Reformschule in unterschiedlichen zeithistorischen Kontexten (Kaiserreich, Weimarer Repubik, Nationalsozialismus, Nachkriegsdeutschland) wissenschaftlich erforscht und mit anderen Schulprojekten verglichen werden.

Außerdem können die Beweggründe Berthold Ottos für sein erzieherisches und schriftstellerisches Wirken, die Umsetzung seiner Gedanken in der von ihm gegründeten Schule zu seinen Lebzeiten sowie die Veränderungen bzw. Weiterentwicklungen seines Gedankengutes in den späteren Entwicklungsphasen der Schule untersucht werden. So ist z.B. der Entwurf eines Briefes von Berthold Otto an Wilhelm II. vom 27.11.1925 erhalten, in dem Otto seine erzieherischen Absichten darlegt: „Politiker bin ich ja von Hause aus gar nicht. Wenn die Nachwelt sich mit mir beschäftigen sollte [...] so wird sie mich zu denen rechnen, die die ersten Versuche machten, für die Seelenwissenschaft einen festen Grund zu legen [...]. Wenn es gelänge, Erziehung und Unterricht künftig wirklich auf Seelenkunde, d.h. sorgfältig forschende, niemals übereilt eingreifende Beobachtung zu gründen, so ließe sich aus jedem Volke, ganz besonders aber aus unserem deutschen Volke, sehr viel mehr herauswirtschaften, als bisher geschehen ist. Das habe ich seit beinah einem halben Jahrhundert in sorgfältigster Kleinarbeit vorzubereiten versucht. Ich begann damit, aus dem lateinischen Elementarunterricht, den ich selber erteilte, alles das auszuschalten, was nach meiner seelenkundlichen Beobachtung verdummend wirkte. Dabei blieb von dem herkömmlichen Unterricht schliesslich nichts mehr übrig; es trat ein Neubau an die Stelle, der sich wirklich an die Sprachwissenschaft und ihre philosophische Begründung anlehnte und nun nicht mehr nur die fremden Sprachen, sondern vor allem auch die eigne zu ganz anderer schulmässiger Behandlung bringt. Formale Bildung, wie sie das Gymnasium meist vergebens erstrebte, lässt sich jetzt auf jeder Dorfschule herstellen. Aber darauf lässt sich dann auch ganz andere seelische Erkenntnis aufbauen. Auf mammonistisch demokratische Phrasen werden die so erzogenen Kinder nicht mehr so leicht hereinfallen und aus der seelenkundlichen Erkenntnis des Volkslebens und seiner Notwendigkeiten ergibt sich der nicht mehr blinde, sondern sehende, aber grade darum im entscheidenden Augenblick unbedingte Gehorsam [...]. Ich glaube, daß der weltgeschichtliche Augenblick für die höhere Geistesausbildung der Völker mit Riesenschritten herannaht [...] ich sehe überall das Erwachen der Nationalitäten; das bedeutet Inte-
grierung der Einzelvölker, die mir immer als unerlässliche Vorbedingung für eine organische Einigung zur Menschheit erschienen ist [...]“.

Ursula Basikow

Das Archiv des Landschulheims am Solling
von Wolfgang Mitgau

 

Das Archiv des Landschulheims am Solling ist eine Dokumentation seiner Geschichte. Deshalb sei zu dieser Geschichte einiges vorangeschickt.

Vier Mitarbeiter von Hermann Lietz, die am Deutschen Landerziehungsheim in Ilsenburg tätig waren, gründeten 1909 das Landschulheim am Solling. Wie zuvor Gustav Wyneken, Paul Geheeb, Martin Luserke, Gustav Marseille sich von Lietz getrennt und eigene Schulen gegründet hatten, so verließen ihn auch die vier Ilsenburger Alfred Kramer, Theophil Lehmann, Gerhard Viebrock und Gerhard Zimmermann. Sie gründeten auf einem großzügig bemessenen Gelände im Wesertal am Rande des Sollings bei Holzminden mit Hilfe von Schülereltern ein neues Heim.

Die Lietzsche Pädagogik wurde fortgeführt, in der die eigene Landwirtschaft und die Werkstätten ebenso zum Heimleben gehörten wie Morgenlauf und Wanderungen. Allerdings maß man der Schulbildung größere Bedeutung bei, was in der Namensgebung Land-schul-heim zum Ausdruck kam. In ganz besonderer Weise widmete man sich der Pflege des Theaterspiels und der Musik.

Die Leitung der Schule übernahm Alfred Kramer und nach seinem Tod 1918 Theophil Lehmann. Er gab dem Landschulheim in den zweieinhalb Jahrzehnten seiner Leitungstätigkeit die äußere und innere Gestalt, den pädagogischen Stil, der als „LSH-Geist“ das Heim bis in die 60er Jahre prägte.

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Koedukation eingeführt, in den 20er Jahren ein Unterrichtsmodell erprobt, das bereits unterschied zwischen Schwerpunkt- und Orientierungsfächern. 1924 konnte die Rechtsform der GmbH umgewandelt werden in die „Stiftung Landschulheim am Solling“. 1925 erhielt das Landschulheim die Genehmigung zur Abnahme der Reifeprüfung (im eigenen Haus). Ebenfalls in den 20er Jahren machte sich das Landschulheim die Pflege der Beziehungen zum „Auslandsdeutschtum“ – besonders zu den mittel- und südamerikanischen Staaten – zur Aufgabe, so daß 1939 der Anteil der „Auslandsdeutschen“ an der Gesamtschülerzahl ein Drittel betrug.

Während des Nationalsozialismus suchte das Landschulheim den Anschluß an die „Bewegung“ und fühlte sich als Vorreiter nationalsozialistischer Erziehung, hatte dann aber zunehmend um seine Existenz zu fürchten und entging nur knapp der Verstaatlichung. Nach dem Tode Lehmanns 1943 übernahm ein SS-Hauptsturmführer im letzten Kriegsjahr die Leitung des Landschulheims.

Nach dem Krieg knüpfte man an die Zeit vor 1933 an, was leicht möglich war, weil ein Stamm der Lehrerschaft bereits seit dieser Zeit am Landschulheim tätig war.

Von 1954-1968 leitete Hans-Walter Erbe das Landschulheim. Er belebte demokratische Formen der Schülermitverwaltung , führte das Wirtschaftspraktikum der 11. Klassen ein, entwickelte im Rahmen der traditionellen Wanderungen Studienfahrten für die Oberstufe und erarbeitete mit seinem Kollegium eine Oberstufenreform, die als „Holzmindener Modell“ bekannt wurde, 1966 am Landschulheim eingeführt wurde und zehn Jahre später in die allgemeine Oberstufenreform der öffentlichen Schulen überging.

Die unruhigen Jahre 1968-1978 bewegten das Landschulheim heftig. Unter der Leitung von Eberhard Lehmann suchte das Heim angesichts des Verlustes traditioneller Formen des pädagogischen Wirkens neue Wege im demokratischen Zusammenleben von Erwachsenen und Jugendlichen.

Heute ist das Landschulheim ein staatlich anerkanntes Gymnasium, das von rund 200 internen und 50 externen Jungen und Mädchen besucht wird und eine Pädagogik des „Lernens mit Kopf, Herz und Hand“ vertritt.

Das Archiv befindet sich noch im Aufbau. Seit der Gründung des Landschulheims wurden Archivalien aufbewahrt, aber erst vor drei Jahren ergab sich die Möglichkeit, das Material auszupacken, zu ordnen und in einem Findbuch zu erfassen. Diese Arbeit ist noch nicht abgeschlossen. Leider ist auch in den Jahrzehnten viel verloren gegangen. Besonders 1945 wurden Akten vernichtet oder einfach weggeworfen. Wertvoll sind die Mitteilungshefte der Heimleitung seit 1927, die seit Gründung des Heims recht vollständig erhaltene Korrespondenz zwischen der Heimleitung und dem Stiftungsrat, die vollständig vorhandenen Abiturarbeiten und die Wirtschaftsunterlagen von Anbeginn an.

 

Die Archivbestände

 

1.  Mitteilungsschriften der Schulleitung

1. Bericht aus dem Landschulheim am Solling 1911

2. Bericht aus dem Landschulheim am Solling 1913

Die Innengemeinden, Heft 1 (1927/28) – Heft 33 (1943)

Die Außengemeinden, Heft 1 – 3 (1927)

Der Landschulheimer, Heft 1 (1948) –Heft 28 (1968)

Informationen aus dem Landschulheim, Heft 1 (1970) – Heft 11 (1976)

Berichte und Mitteilungen, Heft 1 (1978) – Heft 13 (1990)

Berichte und Mitteilungen, Jahrgang 1989/90 – Jahrgang 1997/98

 

Schriftenreihe des Altschülerbundes

Der Landschulheimer, Heft 1 (1919) – Heft 6 (1921)

Mitteilungen 1951 – 1956

Die Giftschonung, Ausgabe 0 (1974) – Ausgabe 27 (1998)

 

Schüler- und Abiturzeitungen

Heimleuchte, Heft 1 (1953) –Heft 31 (1965)

Informationen, Heft 0 (1971) – Heft 18 (1978)

Landschulheimer Insulaner Zeitung 1997/98

Abiturzeitungen 1985-1998

 

2.  Chroniken

Landschulheim am Solling 1949-1969, Festgabe für Dr. Franz Neumann

Landschulheim am Solling, Eine Festgabe seiner Freunde zum 75jährigen Bestehen, 1984

 

3.  Veröffentlichungen aus dem Landschulheim

Theophil Lehmann, Das Landschulheim und die Erziehung des künftigen politischen Menschen, 1933

Herbert Rieche, Der soziale Gedanke in den Landerziehungsheimen und Schulgemeinden Deutschlands, 1935

Hans-Walter Erbe, Wirkende Worte, Reden und Schriften 1954-1968, hg. v. Helmut Brückner 1992.

 

4.   Arbeiten und Berichte über das Landschulheim

Karl Bartscht, Das Landschulheim am Solling und die Erziehung im Sinne seines Bildungsideals, (etwa) 1931.

Herta Thorner, Das Landerziehungsheim, eine Stätte der Menschenbildung in Vergangenheit und Gegenwart, 1937.

Martin Voigt, Erfahrungsbericht 1958.

Schulz/ Stockmeier/ Sommer, Landschulheime am Beispiel des Landschulheims am Solling, (etwa) 1987.

Herbert Susteck, Erfahrungsbericht, 1989.

Almut Körting, Bericht über ein Praktikum, 1990.

Sabine Nordmann, Entstehung und Entwicklung der Landerziehungsheimbewegung, dargestellt am Beispiel Landschulheim am Solling, 1996.

 

5.  Aktenbestände der Schulleitung

Korrespondenz der Schulleitung mit dem Kuratorium/ Stiftungsrat 1909-1992. Darin Berichte zur pädagogischen, politischen und wirtschaftlichen Lage des Heims, Entwürfe zu pädagogischen und baulichen Plänen, Sitzungsprotokolle.

Allgemeine Korrespondenzen der Leiter, 1955-1989.

 

6.  Dokumente aus dem Heim

Briefe zur Session 1908 und zur Entstehung des Landschulheims,

Briefe und Berichte aus der Zeit des Nationalsozialismus

Schriften über das Wandern und Wanderberichte aus der Zeit von 1910-1980

Theaterstücke und Theateraufführungen aus der Zeit von 1912 bis zur Gegenwart

Unterlagen zum Wirtschaftspraktikum und Praktikumsberichte 1960-1965

 

Protokolle der Lehrerkonferenz aus der Zeit 1912-1918 und 1951-1980

Akten zu internen Heimangelegenheiten 1968-1973

Unterlagen und Protokolle der Schülermitverwaltung 1912-1921, 1950-1975

Protokolle der Heimtagungen 1960 und 1971

Rundschreiben und Vervielfältigungen für die Eltern 1922-1977

 

7.  Dokumente aus der Schule

Akten zum Verkehr mit der Schulbehörde, (einzelne Akten ab 1923)

Unterlagen zur Oberstufenreform (Holzmindener Modell)

Abiturarbeiten und -unterlagen ab 1925 durchgehend

Tertialsarbeiten von 1965-1975

 

8.  Unterlagen aus dem wirtschaftlichen Bereich

Kauf- und Pachtverträge

Bilanzen und Prüfungsberichte ab 1909 durchgehend

Gehaltsbücher 1913-1948

 

9.  Baupläne

 

10. Photos

Etliche 100 Photographien von 1909 bis zur Gegenwart, noch nicht geordnet

 

11. Zeitungsartikel

Berichte und Notizen zu einzelnen Ereignissen im Leben des Landschulheims von 1910 bis zur Gegenwart, noch nicht geordnet.

 

Kontaktadresse, weitere Informationen und Terminabsprachen:

Dr. Wolfgang Mitgau, Goseberg 34, 37603 Holzminden.

Nützliches im Netz

Im folgenden sollen einige für Historische Bildungsforscher interessante, für die tägliche Forschungsarbeit sicher auch nützliche Datenbanken und Homepages im Internet vorgestellt werden. Mit diesen gedruckten Hinweisen möchten wir einerseits hier und da vielleicht einige Starthilfen geben und andererseits auf das Projekt „Historische Bildungsforschung Online“ (HBO) der Historischen Kommission und der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Fortschung neugierig machen (vgl. S. 4), das ein weit umfangreicheres Angebot an Informationen, Links und Datenbanken bereitstellen wird.

Unter der sicher bereits gut bekannten Internet-Adresse der DGfE: http://www.educat.hu-berlin.de/dgfe ist ein Link zum „Adreßbuch Erziehungswissenschaft“ eingerichtet. Es finden sich hier Kurzinformationen zu den erziehungswissenschaftlichen Einrichtungen deutschsprachiger Hochschulen und der dort arbeitenden Personen. Recherchiert werden kann wahlweise nach Institutionen oder Personen. So vorhanden, wird bei der Recherche nach einer Person die e-mail-Adresse und ein Link zur entsprechenden Homepage angegeben. Das Angebot soll noch erweitert werden auf für den Bereich Erziehungswissenschaften wichtige Einrichtungen, z.B. Ministerien, nichtsstaatliche Einrichtungen, Verlage usw.

Der „Internationale Biographische Index des K. G. Saur Verlages“ ist ebenfalls online: http://biblio.tu-bs.de/acwww25u/wbi/index.html. Diese Datenbank beruht auf der 4. CD-ROM-Ausgabe des Internationalen Biographischen Index. Sie enthält biographische Kurzinformationen zu über 2 Millionen Personen, die in Nord- und Südamerika, in Europa und im australasiatischen Raum wirkten. In diesem Biographischen Index ist der „Index der Bildung und Erziehung“ enthalten. Er weist mit 66.659 Einträgen Fundstellen von Lehrern, Hochschullehrern, Erziehern und Studenten nach, die zwischen 1700 und 1910 in biographischen Nachschlagewerken publiziert und durch den Saur-Verlag in „Biographischen Archiven zusammengefaßt wurden (vgl. hierzu Schmidmaier, D.: Rezension: Internationaler Biographischer Index der Bildung und Erziehung: Lehrer, Hochschullehrer, Erzieher und Studenten. In: PAEDAGOGICA HISTORICA. NEW SERIES. XXXIV(1998)1, S. 138-142). Diese Datenbank ist zugleich ein kumulierter Index zu mehreren Biographischen Archiven. Die einzelnen biographischen Datensätze enthalten, soweit aus dem Volltext der ausgewerteten Quelle ersichtlich, Namen und Namensvarianten, Pseudonyme, Geburts-, Sterbe- oder Erwähnungsjahre, Berufe, Fundstelle (Archiv, Fiche-Nr. und Seite) sowie die bibliographischen Angaben zu den ausgewerteten Quellen.

Die Arbeitsgemeinschaft außeruniversitärer historischer Forschungseinrichtungen in der Bundesrepublik Deutschland e.V. (AHF), in welcher die Historische Kommission Mitglied ist, präsentiert sich unter der Adresse: http://www.m.shuttle.de/ahf im Internet. Der Zweck der AHF ist die Förderung der historischen Forschung. Seit ihrem Bestehen konnte die AHF ihre wichtigsten Aufgaben, die Vertretung gemeinsamer Interessen ihrer Mitglieder an einer Verbesserung der organisatorischen Voraussetzungen und die Intensivierung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit innerhalb der historischen Forschung kontinuierlich erfüllen und erweitern. Auf den Internetseiten wird laufend über Aktivitäten und Publikationen der AHF (Veranstaltungskalender, Tagungsberichte, Jahrbuch der historischen Forschung, Historische Bibliographie usw.) und über Mitgliedsinstitutionen informiert.

Das Historisches Lexikon der Schweiz, zu finden unter: http://www.snl.ch/dhs/externe/index.html, enthält Biographien, Familien-, Orts- und Sachartikel. Es ist noch im Aufbau und deshalb stehen noch nicht alle Artikel zur Verfügung. Die gesamte Stichwortliste des Lexikons ist jedoch bereits abrufbar. Das HLS vereint vier Artikelkategorien: Biographien, Familienartikel, Ortsartikel und Sachartikel (historische Phänomene und Ordnungsbegriffe, Institutionen, Ereignisse usw.). Die Länge der Artikel ist unterschiedlich bemessen: Die Spanne reicht von kurzen Biographien über wenige Zeilen bis hin zu mehrspaltigen Überblicksartikeln, die ein Thema umfassend und vertieft darstellen. Wissenschaftlicher Berater für die Bereiche Bildungs- und Schulgeschichte ist Prof. Dr. Hans-Ulrich Grunder, Tübingen.

(Weitere Informationen im nächsten Rundbrief.)

50 Jahre Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften

50 Jahre Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften / im Auftrage des Präsidenten Hubert Markl bearb. im Archiv zur Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft. Berlin: Duncker & Humblot 1998. - 25 cm.

- ISBN 3-428-09068-3: DM 148.00.

Teil 1: Chronik der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften 1948-1998 / von Eckart Henning u. Marion Kazemi. Mit einem Geleitwort des Präsidenten der Max-PlanckGesellschaft Hubert Markl. XX, 588 S.: III. 

Teil 2: Wissenschaftliche Mitglieder der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften im Bild / zsgest. von Eckart Henning u. Dirk Ullmann. Unter Mitarb. von Marion Kazemi. Mit einem Geleitwort des Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Rates Wolf Singer. - XIV, 766 S.: überw. III. 

 

Am 26. Februar 1998 feierte die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. ihr 50jähriges Bestehen. Als Nachfolgerin der 1911 in Berlin gegründeten Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft betreibt sie – ergänzend zu den Hochschulen – vorwiegend Grundlagenforschung in den Natur- und Geisteswissenschaften. Gegenwärtig unterhält sie 78 eigene Institute und Forschungsstellen, in denen 10750 Mitarbeiter tätig sind, davon 2750 Wissenschaftler, ferner rund 6300 Stipendiaten, Gastwissenschaftler und Doktoranden. Der überwiegend aus öffentlichen Mitteln (von Bund und Ländern) bestrittene Jahresetat betrug 1997 knapp 2 Mrd. DM.

Die im Archiv zur Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft erarbeitete Festgabe enthält in ihrem ersten Teil die Chronik dieser Gesellschaft mit allen Daten und Fakten zu ihrer Entwicklung aus fünfzig Jahren (einschließlich Quellenbelegen), insbesondere zu Institutsgründungen oder -schließungen, zu Berufungen der Wissenschaftlichen Mitglieder und Angaben über Satzungs- und Strukturänderungen. Das Faktengerüst der Chronik wird problemorientiert von Dokumenten begleitet, in denen u.a. zu Fragen der Finanzierung, der Nachwuchsförderung, dem Verhältnis zu den Universitäten, dem Nutzen der Grundlagenforschung, aber auch zu Zeitfragen wie der Kernenergie oder der Gentechnik Stellung genommen wird. Die Max-Planck-Gesellschaft will Interessierten mit diesem gut illustrierten Nachschlagewerk helfen, sich in dieser gemeinnützigen Forschungsorganisation mit all ihren Veränderungen zurechtzufinden, die die Wissenschaftsgeschichte der Bundesrepublik Deutschland entscheidend geprägt hat.

Der zweite Teil der Festgabe stellt die rd. 700 Wissenschaftlichen Mitglieder dieser Gesellschaft, in der das Personalprinzip zugleich Strukturprinzip ist, aus fünfzig Jahren im Bild vor, begleitet von kurzen Angaben über Ihre Institutszugehörigkeit. Neben den intemen werden von den zahlreichen externen Auszeichnungen nur die Nobelpreise – von Otto Hahn über Konrad Lorenz bis zu Christiane Nüsslein-Volhard und Paul J. Crutzen – verzeichnet, die immerhin 16 Wissenschaftler der Max-Planck-Gesellschaft zuerkannt worden sind.

Die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften im Nationalsozialismus. Quelleninventar

Ulrike Kohl: Die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften im Nationalsozialismus. Quelleninventar. Veröffentlichungen aus dem Archiv zur Geschichte der Max-Planck-Gesellschaß Band 10, Berlin 1997, 253 S., ISBN 3-927579-10-6, Bezug kostenlos

Auslieferung: Archiv zur Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft, Boltzmannstraße 14, 14195 Berlin-Dahlem

 

Zur Vorbereitung des Forschungsprogramms „Die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus“, das ihre Nachfolgerin, die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften unter dem externen Vorsitz von Reinhard Rürup (Berlin) und Wolfgang Schieder (Köln) angeregt hat, ist dieses archivübergreifende Quelleninventar entstanden. Es soll allen Mitarbeitern des historischen Projekts, aber auch anderen interessierten Wissenschaftlern helfen, das Verhältnis der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur nationalsozialistischen Forschungspolitik, ferner die Zusammenarbeit der KWG mit staatlichen Stellen Preußens und des Deutschen Reichs, der Wirtschaft und der Wehrmacht zu untersuchen. Das Inventar ist im Archiv zur Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft erarbeitet worden, wobei auf drei Ebenen recherchiert wurde: 1. nach der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft als Wissenschaftsorganisation, 2. nach einzelnen Kaiser-Wilhelm-Instituten und weiteren Forschungseinrichtungen der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, 3. nach einem Personenkreis, der sich aus den Wissenschaftlichen bzw. Auswärtigen Wissenschaftlichen Mitgliedern, aus den Leitern der Forschungsstellen, den Senatoren sowie den Angehörigen des Verwaltungsausschusses zusammensetzt. Die Recherchen erfolgten in über 280 Archiven (staatliche, kommunale, Firmen- und Wissenschaftsarchive), Bibliotheken, Museen und anderen Forschungseinrichtungen der Bundesrepublik Deutschland. Rund 140 Einrichtungen konnten diesbezüglich Quellenmaterial (Akten, Briefe, Bilder und sonstiges Dokumentationsgut, z.B. Zeitungsausschnitte) nachweisen. Schwerpunkte der Überlieferung sind im Archiv zur Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft, Berlin-Dahlem sowie im Bundesarchiv Berlin-Lichterfelde zu finden. Ergänzt wird das Inventar u.a. durch eine kurze Übersicht über Quellen in ausländischen Archiven.

Gesamtverzeichnis der ausländischen mikroverfilmten Archivalien in der Bayerischen Staatsbibliothek München.

Freddy Litten: Gesamtverzeichnis der ausländischen mikroverfilmten Archivalien in der Bayerischen Staatsbibliothek München. München 1998. - 239 S.

ISBN 3-921396-29-8 / DM 30,00.

 

Erstmals wird hier der gesamte Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek (BSB) an ausländischen Archivalien der Neuzeit auf Mikrofilm bzw. -fiche verzeichnet. In über 300 nach Herkunft geordneten und durch ein umfangreiches Register erschlossenen Haupteinträgen findet man Materialien zur Geschichte Osteuropas, des deutschsprachigen Raums, Frankreichs, Italiens und der beiden Weltkriege, aber z.B. auch zu Ostasien und zur amerikanischen Außenpolitik. Einen besonderen Raum nimmt der Überblick über die bisher ca. 8500 Filmrollen der „Archives of the Soviet Communist Party and Soviet State“ ein. Daneben werden auch Verfilmungen ausländischer Flugschriften und Archivfindmittel aufgeführt. Jeder Eintrag enthält die Bestellsignatur(en) der Verfilmung und gegebenenfalls vorhandener Guides dazu, so daß eine zusätzliche Recherche in den Katalogen der BSB überflüssig ist.

Das „Gesamtverzeichnis“ (Aufnahmeschluß: Ende Mai 1998) ersetzt die bisherigen regionalen bzw. thematischen Teilverzeichnisse des Verfassers zu den Mikroform-Beständen der BSB.

Computergestützte Archivierung und Benutzung von Akten
in Parlaments- und Parteiarchiven

Günter Buchstab (Hg.): Computergestützte Archivierung und Benutzung von Akten in Parlaments- und Parteiarchiven. Academia Sankt Augustin 1998; Paperback

DM 24,00; ISBN 3-89665-113-7

 

Der Band umfaßt die insgesamt 33 deutschen und englischen Referate und Kurzberichte der Tagung der Sektion der Archive und Archivare der Parlamente und politischen Parteien im Internationalen Archivrat, die vom 1. bis 3. Mai 1997 in Warschau stattfand. Zwei Themen standen auf der Tagesordnung: „Die Elektronische Datenverarbeitung im Archivwesen“ und „Die Benutzung von Akten in Parlaments- und Parteiarchiven“.

Zu beiden Themen leitet Günter Buchstab, der Vorsitzende der Sektion, mit allgemeinen Einführungen und Überlegungen ein. Der erste Teil zur EDV enthält auch insbesondere den Vortrag „Archival data basis: The effects of the electronic and digital revolution on archivest“ von Hubert Salm (Konrad-Adenauer-Stiftung). Zum Stand der Elektronischen Datenverarbeitung in einzelnen Parlaments- und Parteiarchiven berichten: Piet Creve und Véronique Laureys (Belgien); Claus Brügmann, Ulrich Cartarius, Jürgen Frölich und Raymond Pradier (Deutschland); Barbara Cartocci (Italien); Bjørn R. Rønning (Norwegen); Mira Barkå und Anders Norberg (Schweden); Roumen lontchev, Tanja Turlakova und Wanjo Walkov (Bulgarien); Jurgis Bridzius (Litauen); Robert Kubas, Wlodzimierz Kucner und Grazyna Kubicka (Polen) sowie Béla Pálmány (Ungarn).

Im zweiten Teil informieren über die Zugänglichkeit der Akten in ihren Archiven: Véronique Laureys (Belgien); Reinhard Schreiner (Deutschland); David J. Johnson (Großbritannien); Barbara Cartocci (Italien); Bjørn R. Rønning (Norwegen); Anders Norberg (Schweden); Dimitre Tchoukarski, Tanja Turlakova und Wanjo Walkov (Bulgarien); Makvala Janiashvili (Georgien); Regina Skuropad (Litauen); Marek Obarski (Polen); Ioan Dordea (Rumänien); Bohumil Lukes (Tschechien); Béla Pálmány (Ungarn) sowie Narissa Ramdhani (Südafrika).

Über den Herausgeber: Dr. Günter Buchstab ist Leiter des Arbeitsbereiches Wissenschaftliche Dienste der Konrad-Adenauer-Stiftung und Vorsitzender der Sektion der Archive und Archivare der Parlamente und politischen Parteien im Internationalen Archivrat.

Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse

Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse: Bestandsverzeichnis / Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse e. V. Bearb. und Red. von Manfred Pankratz. - Garz bei Berlin: Vistas 1998. – XL, 600 S. –- ISBN 3-89 158-189-0 – ISSN 0170-4990.– DM 40.00 

 

Das Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse e.V. (MFA) hat nach vierjähriger Erscheinungspause sein 10. Bestandsverzeichnis vorgelegt. Mit einem Umfang von 640 Seiten ist es um knapp 200 Seiten stärker als die 9. Ausgabe von 1994. Allein der reine Katalogteil (ohne Register) ist von 330 auf über 460 Seiten angewachsen. Dies ist auch ein Beleg für die in diesem Jahrzehnt intensivierte Bestandserhaltung durch den Mikrofilm, zu der einen maßgeblichen Anteil das Verfilmungsprogramm der Deutschen Forschungsgemeinschaft beigetragen hat. Die Struktur des Bestandsverzeichnisses ist nahezu unverändert geblieben. Neu ist die Aufnahme eines Beilagenregisters, das Beilagen mit ihrem Titel angibt oder aber das Periodikum, bei dem Beilagen mitverfilmt sind. Erscheinungsorte, die nicht im Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland liegen, haben zusätzlich in abgekürzter Form Länderkennungen erhalten, die sich an denen der gebräuchlichen internationalen Länderkennzeichen im Straßenverkehr orientieren. Neben den Titelneuaufnahmen sind der Publikation tiefgreifende Überarbeitungen und Abgleiche vorausgegangen. So wurden nicht nur die Masterfilmbestände beim Dortmunder Institut für Zeitungsforschung und dem MFA einer gründlichen Revision unterzogen, sondern auch die Filmbestände bei der Staats- und Universitätsbibliothek in Bremen und bei der Zeitungsabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz mit den Angaben im 9. Bestandsverzeichnis abgeglichen. Für eine gestiegene Akzeptanz des Bestandsverzeichnisses spricht, daß zahlreiche Nichtmitglieder des MFA, darunter viele Archive, unaufgefordert ihre Duplikatfilmbestände der Redaktion gemeldet haben. Damit konnten verbreitet ‘weiße Flecken’ auf der Landkarte der Zeitungsverfilmungen gestrichen werden. Bewährt hat sich auch die bifunktionale Anlage des Verzeichnisses, das einerseits für Kaufinteressenten von Duplikatfilmen den Masterfilmnachweis der zahlreichen Mitglieder des MFA führt und andererseits für den Filmbenutzer diejenigen Institutionen angibt, in denen, soweit dem MFA bekannt, Arbeitsfilme eingesehen werden können.

Die Augenzeugen. Deutsche Feldpostbriefe in Kriegs- und
Nachkriegszeit 1914‑1933

Bernd Ulrich: Die Augenzeugen. Deutsche Feldpostbriefe in Kriegs- und Nachkriegszeit 1914‑1933. (Schriften der Bibliothek für Zeitgeschichte ‑ Neue Folge ‑ Band 8. Hrsg von Gerhard Hirschfeld) Essen: Klartext-Verlag, 1997, 343 Seiten, DM 58,–

ISBN 3-88474-590-5

 

Feldpostbriefe sind mehr als private und persönliche Dokuunente des Krieges. Wie Bernd Ulrichs Untersuchung zeigt, konnten die Briefe als Medium des Augenzeugen auch zu propagandistischen Zwecken eingesetzt werden. Die „Stimmen von unten“ wurden sowohl während des Ersten Weltkriegs als auch in der Weimarer Republik Teil einer nationalen Geschichtspolitik. Zentrales Thema des Buches ist der komplexe Zusammenhang von Feldpostbrief und Augenzeugenschaft, seine Bedeutung für die Kriegsöffentlichkeit ebenso wie für die nachfolgenden, freilich nicht immer erfolgreichen, Versuche, das sogenannte authentische „Kriegserlebnis“ politisch zu instrumentalisieren. Die Entstehungs- und Wirkungsbedingungen von Feldpost werden erhellt. Hierzu gehören die Zensurmaßnahmen und deren Organisation, aber auch die Verwendung von Feldpostbriefen bei den diagnostischen und therapeutischen Praktiken in der Behandlung von Kriegsneurosen.

Feldpostbriefe des Ersten Weltkriegs können nicht von der politischen Kultur ihrer Entstehungszeit und der ihnen zugedachten Funktion getrennt werden. Bernd Ulrichs Arbeit bietet neue und grundlegende Erkenntnisse zum komplexen „Kriegserlebnis“ des Ersten Weltkriegs und der daraus resultierenden Formen der Vergangenheitsbewältigung.

Von „AHA“ bis „VISITE“

Anja Kreutz / Uta Löcher / Doris Rosenstein: Von „AHA“ bis „VISITE“. Ein Lexikon der Magazinreihen im DDR-Fernsehen (1952–1990/91). (= Veröffentlichungen des Deutschen Rundfunkarchivs, Bd. 13). Potsdam: Verlag für Berlin-Brandenburg 1998, 336 Seiten. DM 76,– ISBN 3-930850-89-3.

 

Das Lexikon »Von „AHA“ bis „VISITE“« erschließt die Geschichte der Magazine im Fernsehen der DDR und gibt einen Einblick in einen wichtigen Bereich der DDR-Fernsehgeschichte. Die Dokumentation entstand als Produkt einer Kooperation zwischen dem Sonderforschungsbereich 240 der Deutschen Forschungsgemeinschaft „Bildschirmmedien – Ästhetik, Pragmatik und Geschichte“ an der Gesamthochschule Siegen und der Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv Frankfurt am Main – Berlin. Der erste Teil des Bandes vermittelt in der magezingeschichtlichen Einführung einen Überblick, erläutert den historischen Kontext und berücksichtigt die DDR-spezifische Entwicklung dieses Fernsehgenres. Der lexikalische Hauptteil bietet in alphabetischer Reihenfolge der Magazine neben Formaldaten (Ausstrahlungszeitraum, Redaktionsbezeichnung und Moderatorenname) auch eine Kurzbeschreibung sowie eine Bibliographie der zeitgenössischen Rezensionen.

Kulturhistorische Museen in Westfalen (1900‑1950)

Martin Griepentrog: Kulturhistorische Museen in Westfalen (1900‑1950). Geschichtsbilder, Kulturströmungen, Bildungskonzepte. (Forschungen zur Regionalgeschichte, Bd. 24). Paderborn 1998, 482 Seiten, geb., DM 74,–

 

Als Teilbereich der „Geschichtskultur“ behandelt das vorliegende Buch die Entstehung und Entwicklung kulturhistorischer Museen in Westfalen. Historische Sammlungen werden als Ausformungen des öffentlichen Geschichtsbewußtseins analysiert. Die Darstellung zeigt, wie zeitgenössische Auffassungen von Vergangenheit und Gegenwart, Geschichtsbilder, politische Ideologien sowie wissenschaftliche und kulturelle Strömungen das kulturhistorische Museumswesen prägten.

Der regionale Zugriff verdeutlicht, wie stark in Deutschland „Geschichte“ in Museen vor allem als Regional- und Heimatgeschichte aufgearbeitet und dargestellt wurde. Die zeitliche Begrenzung auf die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts ‑ die Zeit des späten Kaiserreichs, der Weimarer Republik, des Nationalsozialismus und der frühen Nachkriegszeit ‑ lenkt den Blick auf den Zusammenhang musealer Geschichtskultur mit soziopolitischen Umbrüchen und beleuchtet die „Zeitgeist“-Abhängigkeit der Geschichtsauffassungen und -darstellungen in Museen. Zugleich vollzog sich in dieser Phase in der allgemeinen Museumsdiskussion eine auch heute noch aktuell anmutende Hinwendung zum breiten Publikum unter dem Schlagwort der „Volksbildung“ und des „Volksmuseums“. Das Buch prüft nach, ob diese Abkehr vom „Gelehrtenmuseum“ des 19. Jahrhunderts für die Praxis der Museumsarbeit in Westfalen tatsächlich Bedeutung hatte.

Zu den wichtigsten Ergebnissen der Arbeit gehört der Nachweis, daß die konservative Heimat- und Volkstumskultur für die lokalen und regionalen Museen besondere Bedeutung besaß. Deshalb befanden sich die meisten kulturhistorischen Museen in Westfalen im Konflikt zwischen der kulturellen Avantgarde und der modernen Massenkultur einerseits und der modernitätskritischen Richtung andererseits überwiegend auf der traditionalistischen Seite. Zugleich wird an westfälischen Beispielen nachgewiesen, wie stark sich vor allem nach dem Ersten Weltkrieg im Museumswesen der Heimat-Gedanke mit nationalistisch-völkischem Ideengut auflud und die Museen politisierte. Dabei wird auch deutlich, daß diese Politisierungstendenzen, speziell in der NS‑Zeit, moderne und zukunftsweisende Ansätze für ein sozial erweitertes „Volksmuseum“ überformten.

Bibliographien zur Geschichte und Landeskunde Ostmitteleuropas

Bibliographien zur Geschichte und Landeskunde Ostmitteleuropas. Herausgegeben vom Herder-Institut e.V. Bd. 18: Bibliografia historii Slaska / Bibliographie zur Geschichte Schlesiens. Bibliografie dejin Slezska 1994. Bearbeitet von Ralf Köhler, Karol Sanojca. ISBN 3-87969-248-3 [D] 83-909164-0-1 [Pl] XXIX, 224 S. 1997 DM 39,–

 

Mit dem vorliegenden Berichtsband für das Jahr 1994 der Bibliographie zur Geschichte Schlesiens beginnt ein neues Kapitel in der Literaturdokumentation zur Geschichte Ostmitteleuropas. Der Band ist erstmals im Rahmen einer arbeitsteiligen Kooperation zwischen dem Zentrum für schlesien- und böhmenkundliche Forschungen der Universität Breslau, dem Schlesischen Institut in Troppau und dem Herder Institut in Marburg, unter Beteiligung der Historischen Kommission für Schlesien erstellt worden. Damit ist die Tradition der „Schlesischen Bibliographie“ und der „Bibliografia historii Slaska“ nunmehr in einer gemeinsamen deutsch-polnischen Publikation zusammengeführt worden.

Die Grundlagen für diese gemeinsame Publikation wurden auf einer Tagung im Oktober 1996 festgelegt (der Tagungsband ist vom Herder-Institut 1997 publiziert worden). Dem vorliegenden Band wurde allerdings im Rahmen einer Übergangsregelung noch die Systematik des Centrum Badan Slaskoznawczych i Bohemistycznych zugrunde gelegt. Die Bibliographie enthält 2299 Titel zur Geschichte Schlesiens einschließlich seines heute in der Tschechischen Republik liegenden Teils. Erschlossen wird das Material durch vier Register: ein Autoren- und ein Personenregister, ein geographisches und ein Schlagwortregister. Inhaltsverzeichnis, Einleitung, Abkürzungsverzeichnis und Sachregister sind jeweils dreisprachig polnisch, tschechisch und deutsch gehalten worden.

Biographische Materialien aus der Presse.
Ostmitteleuropas nach 1945.

Biographische Materialien aus der Presse. Ostmitteleuropas nach 1945. Kurzbeschreibung ausgewählter Bestände des Pressearchivs im Herder-Institut. A. Polen. Band 1: A–G. Bearbeitet von K. von Delhaes, K.-P. Friedrich, A. Gromov, S. Grotzer, G. Kempf, H. Mrowka, H.-W. Rautenberg. ISBN 3-87969-265-3 400 S., 1998, DM 59,–

 

Das Pressearchiv des Herder-Instituts verfügt in seiner Ausschnittsammlung unter anderem über 200 000 Dossiers zu Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in Ostmitteleuropa. Sie enthalten neben Artikeln über diese und von diesen Personen auch amtliche Ernennungsmeldungen, Todesanzeigen, Preisverleihungen und Veröffentlichungsanzeigen. Für Forschungen in den Bereichen politische Zeitgeschichte, moderne Sozial- und Wirtschaftsgeschichte und beispielsweise für Elitenforschung oder ‘gender history’ stellen diese Materialien einen in ihrer Gesamtheit einzigartigen Quellenbestand dar. Um ihn besser zu erschließen, werden die quantitativ bzw. qualitativ ergiebigsten Dossiers – ein Viertel der Gesamtzahl – nach 16 Deskriptoren erfaßt, die neben der Identifikation der Person Informationen über ihre wichtigsten Funktionen in verschiedenen Bereichen des öffentlichen Lebens sowie über Art und Menge der dazugehörigen Ausschnitte liefern. Für Polen ist nach den angewendeten Auswahlkriterien mit 18-19 000 solcher Kurzbeschreibungen zu rechnen, von denen der vorliegende Band 4858 präsentiert.

 

 

 

5. Veranstaltungskalender

 

1. Tagungen (vgl. auch Arbeitsgruppe Schulmuseen)

Erziehungswissenschaft in Studium und Beruf
Konferenz der DGfE
Universität Dortmund
10.-11. Februar 1999

Die DGfE veranstaltet erstmalig eine professionspolitsche Konferenz zu grundlegenden Problemen der Erziehungswissenschaft in Studium und Beruf. Dabei bilden vielfältige gesellschaftliche Herausforderungen, die gegenwärtig für die Erziehungswissenschaft von zentraler Bedeutung sind, den Rahmen für fach- und bildungspolitische Analysen und Kontroversen.

Zentrale Themengebiete werden sein:

1. Struktur- und Standortfragen der Erziehungswissenschaft und im Hochschul-

    system

2. Reformbedarf in erziehungswissenschaftlichen Studiengängen

3. Berufsperspektiven und Arbeitsmarkt

4. Pädagogische Professionalität und Handlungskompetenz

5. Disziplinäre Identität im Wandel der Professionen

Die Konferenz kombiniert eine wissenschaftliche Fachtagung mit dem Dortmunder-PädagogInnen-Dialog (DPD): Themenschwerpunkte des DPD sind die Bereiche „Soziales“ (Soziale Schwerpunkte und Arbeitsfelder), „Bildung“ (Erwachsenen-, Weiter- und außerschulische Jugendbildung), „Sonderpädagogik“ (Schwerpunkte und Arbeitsfelder), „Frauen“ (Beruf, Arbeitsmarkt, Projekte), „Karriere plus“ (Existenzgründungen, Selbständigkeit, Karriere unter nichtabhängiger Beschäftigung) und „Technik“ (EDV-Aus- und Weiterbildung, Angebote zur Verbesserung und Intensivierung der pädagogischen Qualifizierung).

Hierzu finden Trainings und Workshops statt, die die berufliche Handlungskompetenz von PädagogInnen verbessern helfen wie z.B. Bewerbungstrainings, Rhetorikseminare u.ä. Zugleich werden Info-Treffs, Praxiskontakte und Präsentationen mit und von Arbeitgebern, Anstellungsträgern sowie Mitarbeitern der Arbeitsverwaltung angeboten.

Damit soll begleitend zur professionspolitischen Konferenz ein Raum für PädagogInnen entstehen, in dem Kontakte geknüpft, Perspektiven eröffnet und Erfahrungen ausgetauscht werden können.

Dieser Teil der Veranstaltung richtet sich besonders an „Ehemalige“ und AbsolventInnen pädagogischer Studiengänge, sowie an Studierende, die kurz vor dem Studienabschluß stehen.

Kontaktadresse: Weitere Informationen, Anmeldeunterlagen und engültiges Programm ab 1.12.98: Universität Dortmund, Fachbereich 12/ LOK-Büro, Emil-Figge-Str. 50, 44221 Dortmund. Tel. 0231/755-5785. Fax: 0231/755-5876 oder -5285, E-Mail: DPD@FB12.uni-dortmund.de

Buch, Buchhandel und Rundfunk: 1968 und die Folgen

Tagung der Historischen Kommissionen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und der ARD in Verbindung mit dem Deutschen Rundfunkarchiv im Deutschen Literaturarchiv

Marbach, 5.-6. November 1998

Kontaktadresse: Dr. Monika Estermann, Börsenverein des Deutschen Buchhandels: 6004 Frankfurt a.M., PF 100442, Tel.: 069/1306-287, Fax: 069/1306-382;

Dr. Edgar Lersch, Süddeutscher Rundfunk, Historisches Archiv: 70049 Stuttgart, PF 106040, Tel.: 0711/929-3233, Fax: 0711/929-3345

Kloster und Bibliothek. Zur Geschichte des Bibliothekswesens der Augustiner-Chorherren in der Frühen Neuzeit

Tagung, veranstaltet von der Akademie der Augustiner-Chorherren von Windesheim (teils öffentliche, teils geschlossene Veranstaltung) Kempen, 12.-14. November 1998

Kontaktadresse: Prof. Dr. A. Müller, c/o Katholische Universität Eichstätt (St. Michael) 85072 Eichstätt, Reichenaustr. 2, Tel.:; 08421/93-1512, Fax: 08421/93-1798, E-mail: rainer.mueller@ku-eichstaett.de

(Post)Moderne Diskurse zwischen Sprache und Macht

Tagung, 20.-22. November 1998

Die Institute für Politische Wissenschaft und Soziologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg laden junge WissenschaftlerInnen ein, die theologischen, politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen im Grenzgebiet von Moderne und Postmoderne zu erörtern.

Weitere Informationen im Internet: http://www.fen.baynet.de/johannes.angermueller/

 

Historische Stätten aus der Zeit des Nationalsozialismus – Orte des Erinnerns, des Gedenkens und der kulturellen Weiterbildung

Symposium des Deutschen Historischen Museums Berlin

Berlin, 23.-24. November 1998

Kontaktadresse: Dr. Hans-Martin Hinz, Deutsches Historisches Museum: 10117 Berlin, Unter den Linden 2, Tel.: 030/21502-0, Fax: 030/21502-402, E-mail: *@dhm.de, Internet: http://www. dhm.de

AHF-Arbeitskreis „Editionsprobleme des 20. Jahrhunderts“

Workshop am 12. Januar 1999 im Bundesarchiv Koblenz

 

Die Möglichkeiten moderner Textverarbeitung werden von vielen Einrichtungen bereits heute genutzt, um für den Satz vorbereitete Manuskripte in Form von Dateien an die Verlage zu geben und so Zeit und Kosten zu sparen. Die Kommission für die Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien und die Edition der Akten zur auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland haben für ihre Projekte bereits den nächsten Schritt realisiert: Die Verlage erhalten fertig gesetzte und umgebrochene Texte als PostScript-Dateien, die nur noch gedruckt und gebunden werden müssen. Alle anderen Arbeiten – Zeilen- und Seitenumbruch, mithin das gesamte Layout – werden selbst durchgeführt. Dieses Verfahren ermöglicht es, nochmals in erheblichem Maße Zeit für Korrekturläufe und Satzkosten einzusparen.

Gegenstand der Veranstaltung sind spezielle Probleme bei der Nutzung von Word als Satzprogramm sowie die Umwandlung satzfertiger DOC-Dateien in PostScript-Dateien. Voraussetzung für eine gewinnbringende Teilnahme an dem Workshop bzw. Grundlage für den unerläßlichen Erfahrungsaustausch sind vertiefte Kenntnisse im Formatieren von Texten mit Word und Grundkenntnisse in den Bereichen Formatvorlagen und Makro-Programmierung.

Die Veranstaltung wird am Dienstag, dem 12. Januar 1999 im Bundesarchiv in Koblenz stattfinden. Um Anmeldung wird bis zum 15. November 1998 gebeten.

Kontaktadresse: Bundesarchiv, 56064 Koblenz; Tel.: 0261/ 505-328 (ArchOR Dr. Hollmann)

Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus – Bestandsaufnahme und Perspektiven der Forschung

Tagung, veranstaltet von der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., Präsidentenkommission „Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus“ (geschlossene Veranstaltung)

Berlin, 10.-13. März 1999

Kontaktadresse: Dr. Doris Kaufmann, Max-Planck-Instititut für Wissenschaftsgeschichte, 10117 Berlin, Wilhelmstr. 44, Tel.: 030/22667-154, Fax: 030/22667-333, E-Mail: kaufmann@mpiwg-berlin.mpg.de

Der Fremde im Mittelalter

30. Jahreskongreß des französischen Mediävistenverbandes (SHMES) sowie der Mission Historique Française en Allemagne in Zusammenarbeit mit der Georg-August-Universität Göttingen und dem Max-Planck-Institut für Geschichte in Göttingen (teils öffentliche, teils geschlossene Veranstaltung).

Göttingen, 3.-6. Juni 1999

Kontaktadresse: Dr. Pierre Monnet, Mission Historique Française en Allemagne: 37018 Göttingen, Postfach 2833, Tel.: 0551/55213, Fax: 0551/46455, E-Mail: Monnet@mhfa.mpg.de.

Intellektuelle in der deutschen Politik

Zweites Theodor-Heuss-Kolloquium veranstaltet von der Stiftung Bundespräsident Theodor-Heuss-Haus

Stuttgart, September 1999

Kontaktadresse: Dr. Gudrun Kruip, Stiftung Bundespräsident Theodor-Heuss-Haus, 70192 Stuttgart, Im Himmelsberg 16, Tel.: 0711/955985-9, Fax: 0711/955985-30

 


2. Ausstellungen (vgl. auch Arbeitsgruppe Schulmuseen)

Viel Fron – wenig Lohn. Der Württembergische Lehrerverein: Wegbereiter einer Professionalisierung des Volksschullehrerberufs
Eine Ausstellung in der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung
vom 9. Oktober 1998 bis 15. Januar 1999

 

Viel Fron, wenig Lohn – in dieser knappen Wehklage spiegelt sich die Lebenserfahrung vieler Lehrergenerationen wider. Kümmerliche, oftmals unterhalb des Existenzminimums liegende Einkommen, ein Image, das von kaum einer anderen Berufsgruppe unterboten wurde, sowie oftmals als erniedrigend empfundene Dienstleistungspflichten, vor allem für die Kirche, kennzeichnen die Lage der Lehrer des niederen Schulwesens fast während des ganzen 19. Jahrhunderts.

Diese Erfahrungen waren regional keineswegs begrenzt, ebensowenig das taktische Vorgehen der Lehrer, um ihre Lage zu verbessern. Zu Beginn der Bemühungen standen oftmals Vereinsgründungen, eine Strategie, die im Allgemeinverständnis so erfolgversprechend schien, dass man das 19. Jahrhundert schon als eine Phase bezeichnet hat, in der nicht nur eine Vereinsbereitschaft vorhanden war, sondern geradezu eine Vereinsleidenschaft herrschte. Durch den Verein sollte ein wesentlicher Beitrag zur Verbesserung des niederen Schulwesens und damit zugleich ein Zuwachs an Renommee für die Profession erreicht werden.

Die Geschichte des Württembergischen Lehrervereins, seine Bemühungen um die Verbesserung des Standes der Volksschullehrer und der Institution der Volksschule insgesamt stehen im Mittelpunkt einer Ausstellung, die vom 9. Oktober 1998 bis zum 15. Januar 1999 in der Bibliothek für Bildungsgeschichtlichte Forschung zu sehen ist. Die Zeitspanne, die von der Ausstellung abgedeckt wird, erstreckt sich vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis weit in die bundesrepublikanische Geschichte hinein, als der Württembergische Lehrerverein in der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) aufging.

Eine Ausstellung zur Geschichte des württembergischen Schulwesens in Berlin zu zeigen, bedarf aufgrund der Aufgabenstellung als bundesrepublikanischer Hauptstadt keiner weiteren Begründung. Aus bildungsgeschichtlicher Perspektive ist es auf jeden Fall lohnend, den süddeutschen Staaten ein besonderes Interesse als Impulsgeber in vielen Bereichen, auch und gerade für Preußen entgegenzubringen. Die zum Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung gehörende Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung hat deshalb gerne die Möglichkeit aufgegriffen, eine in der Schulgeschichtlichen Forschungsstelle Weingarten konzipierte und gestaltete Ausstellung zu übernehmen.

Adresse: Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung,Warschauer Str. 34, 10243 Berlin; Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 10:00 - 18:00 Uhr.

Der Neue Mensch
Obsessionen des 20. Jahrhunderts
Eine kultur- und wissenschaftsgeschichtliche Ausstellung des
Deutschen Hygiene-Museums Dresden
vom 22. April 1999 bis 8. August 1999

Das Deutsche Hygiene-Museum eröffnet am 22. April 1999 eine große Sonderausstellung mit dem Titel „Der Neue Mensch. Obsessionen des 20. Jahrhunderts“. Auf einer Fläche von rund 2.000 Quadratmetern zieht die Ausstellung die Bilanz einer Idee, die das 20. Jahrhundert wie kaum eine andere geprägt hat. Wissenschaftliche Erfindungen, technische Innovationen und gesellschaftliche Revolutionen sind die Wegmarken der vergangenen hundert Jahre. Nichts aber hat die Menschen so sehr fasziniert wie die Idee, den Menschen selbst anders, besser, vollkommen zu machen – die Idee eines Neuen Menschen. Diese Idee hat den Gesellschaften Befreiung und Emanzipation beschert, aber auch Erschütterungen und Katastrophen, und sie prägt die Menschenbilder bis in die Gegenwart.

Die Dresdner Ausstellung blickt zurück auf Obsessionen, Visionen und Träume, sie zeigt die Bemühungen einzelner Denker und Forscher, einen Neuen Menschen zu entwerfen, sie beschreibt aber auch die Experimente, die im Namen des Neuen Menschen mit ganzen Gesellschaften unternommen wurden. Die Ausstellung unterstreicht dabei die Schlüsselrolle der modernen Wissenschaften, die schon seit der Aufklärung die Vorstellung heraufbeschworen haben, daß der alte Traum von einem Neuen Menschen als Erlöser der Menschheit Wirklichkeit werden könne. Heute, nach dem Untergang der großen politischen Ideologien des 20. Jahrhunderts, will die Ausstellung zu einer subjektiven Befragung der aktuellen Glücksverheißungen von Wissenschaft, Technik und Konsum provozieren, in denen schon wieder oder noch immer das Versprechen eines besseren, eines jetzt vollkommenen Neuen Menschen aufscheint.

Mehr als zweihundert Museen, Archive und Privatsammlungen aus Deutschland, Europa und Amerika werden sich mit rund achthundert Leihgaben an dieser bislang größten Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums beteiligen. Als Erinnerung an den Anteil, den das Deutsche Hygiene-Museum selbst an diesem Kapitel der Geistesgeschichte hatte,  vereinigt die Ausstellung die gläsernen Menschen- und Tierfiguren aus der museumseigenen Produktion, mit denen das Museum berühmt geworden ist, zum ironischen Ensemble einer „Gläsernen Krippe“. Die Liste der Exponate ist so vielfältig und überraschend wie die Geschichte des Neuen Menschen: der Schädelabguß des gehenkten französischen Revolutionärs Robespierre, die Handsammlung des Dresdner Mediziners Carl Gustav Carus, die weltweit erste Ganzkörperröntgenaufnahme aus dem Jahr 1896, das Tierpräparat des Hundes, mit dem der sowjetische Verhaltensforscher Pavlov experimentierte, Filmaufnahmen aus einer Moskauer „Klinik der Arbeit“ in den zwanziger Jahren, die russische Hündin Strelka, die als erstes Tier ins All flog, das Skulpturenpaar Norma und Norman, das die mit den Methoden der Statistik ermittelten Durchschnittsamerikaner repräsentiert, oder die Wolle des geklonten Schafs Dolly.

Die Ausstellung betrachtet das 20. Jahrhundert als ein Laboratorium, in dem der Mensch sich selbst zum eigenen Versuchsmaterial gemacht hat. Die gesamte Sonderausstellungsfläche des Deutschen Hygiene-Museums wird in eine architektonische Abfolge von sieben Bildern verwandelt, die als imaginäre und reale Orte des Neuen Menschen gelesen werden können: Das Archiv zeigt Ausschnitte aus den gewaltigen Sammlungen von Daten, Bildern, Abgüssen und Präparaten, in denen im 19. Jahrhundert das explodierende Wissen vom Menschen aufgenommen und gespeichert wurde. Im Garten werden Modellsiedlungen der Lebensreformer, bewunderte Tänzerinnen und bestaunte Muskelmänner vorgestellt, die den Neuen Menschen in der Harmonie von Mensch und Natur zu verwirklichen suchten. Der Kosmos beleuchtet die Neubestimmung der Stellung des Menschen in der Welt, die durch mediale Wahrnehmungs- und Speichertechniken und weltliche Formen der Spiritualität neue Dimensionen erlangte. In der Fabrik demonstrieren Instrumente, Maschinen und laufende Bilder die Techniken der Optimierung und Normierung des Menschen bei der Arbeit, in der Freizeit, beim Sport und selbst in der Fortpflanzung. Das Lager dokumentiert die Versuche, den Menschen mit den Mitteln des Terrorstaates umzuschmieden, und beschreibt das Umschlagen der Utopien vom Neuen Menschen in die Katastrophe der Menschenvernichtung in Auschwitz und im sowjetischen Gulag. Das Bild der Matrix markiert die Gegenwart und fragt nach neuen und neuesten Idealen, die durch die beschleunigt fortschreitenden Technologien und mit den Informationsfluten der Massenmedien produziert werden.

 

Die Dresdner Rückschau auf ein Jahrhundert der großen Gesellschaftsentwürfe und ihres Scheiterns endet mit einer optimistischen Einladung an den Besucher: Sie setzt der latenten Überforderung durch den Zwang zu ständiger Neuerung die Ruhe angesichts des Neuen entgegen, das jeder Einzelne erproben und für sich entdecken kann.

Zur Ausstellung erscheint im Cantz Verlag ein umfangreicher Katalog. Die Ausstellung wird ermöglicht durch die Unterstützung der Kulturstiftung der Deutschen Bank und gefördert von der Kulturstiftung der Länder aus Mitteln des Bundesministerium des Innern.

Kontaktadresse: Deutsches Hygiene-Museum; Presse- und Öffentlichkeitsarbeit; Lingnerplatz 1; 01069 Dresden; Tel.: 0351.4846-304.

1648 – 1748 – 1848 – 1948 –
Stationen bayerischer und deutscher Geschichte

Ausstellung, veranstaltet vom Bayerischen Hauptstaatsarchiv

München, 22. Oktober bis 20. Dezember 1998

Kontaktadresse: Prof. Dr. Hermann Rumschöttel, Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns (80501 München, Postfach 22 11 52, Tel. 089/286 38-485, Fax 089/28638-615)

Vom Brei zum Buch.
Eine Ausstellung über die Papierherstellung,
das Drucken und das Buchbinden

Ausstellung, veranstaltet vom Historischen Museum der Stadt Frankfurt a.M.

Frankfurt a.M., 29. März bis Anfang Oktober 1999

Kontaktadresse: Prof. Dr. Rainer Koch, Historisches Museum der Stadt Frankfurt a.M.: 60311 Frankfurt a.M., Saalgasse 19, Tel.: 069/212-35599, Fax: 069/212-30702

 

6. Neuerscheinungen zur Erziehungs- und Bildungsgeschichte 1998 / II

 

Von Dietmar Haubfleisch

 

Das nachfolgende Verzeichnis von Neuerscheinungen zur Erziehungs- und Bildungsgeschichte enthält Monographien und Aufsätze in Sammelbänden und Zeitschriften der Jahre 1997 und 1998 und einige Nachträge des Jahres 1996 (nicht verzeichnet wurden kleinere ‘Miszellen’ und Rezensionen). Es ist außer im „Rund-Brief der Historischen Kommission der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft“ in elektronischer Form im elektronischen Textarchiv der Universitätsbibliothek Marburg für die Nutzung im Internet (WWW) bereitgestellt; s. dazu die URL:

http://archiv.ub.uni-marburg.de/sonst/1997/0004.html

Bei der Erstellung des Verzeichnisses wurden neben Neuerwerbungen der Universitätsbibliothek Marburg und der Bibliothek Erziehungswissenschaften der Philipps-Universität Marburg (Autopsie) in erster Linie die Wochenverzeichnisse der Deutschen Bibliothek, außerdem Verlagsprospekte, pädagogische Zeitschriften u.a.m. herangezogen. Zusätzlich gingen wieder eine ganze Reihe an Titelmeldungen durch Mitglieder der Kommission ein - ihnen sei hiermit Dank gesagt. Auch für die nächste Ausgabe der ‘Neuerscheinungen’ ist die Mitarbeit der Mitglieder der Kommission – durch konstruktive Kritik und vor allem durch Meldung von (eigenen) Veröffentlichungen der Jahre 1997 und 1998 – willkommen und erwünscht!

Adresse:

Dietmar Haubfleisch, Philipps-Universität Marburg, Bibliothek für Erziehungswissenschaft, Wilhelm-Röpke-Str. 6B, 35032 Marburg

Tel.: 06421 / 28-4613 und -5115 – Fax: 06421 /28-8946 (Geschäftszimmer)

e-mail: haubflei@ub.uni-marburg.de

 

 

NEUERSCHEINUNGEN ZUR ERZIEHUNGS- UND BILDUNGSGESCHICHTE 1998/II

Von Dietmar Haubfleisch

 

Das nachfolgende Verzeichnis von Neuerscheinungen zur Erziehungs- und Bildungsgeschichte enthält Monographien und Aufsätze in Sammelbänden und Zeitschriften der Jahre 1997 und 1998 und einige Nachträge des Jahres 1996 (nicht verzeichnet wurden kleinere ‘Miszellen’ und Rezensionen). Es ist außer im „Rund-Brief der Historischen Kommission der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft“ in elektronischer Form im elektronischen Textarchiv der Universitätsbibliothek Marburg für die Nutzung im Internet (WWW) bereitgestellt; s. dazu die URL:    
http://archiv.ub.uni-marburg.de/sonst/1997/0004.html

Bei der Erstellung des Verzeichnisses wurden neben Neuerwerbungen der Universitätsbibliothek Marburg und der Bibliothek Erziehungswissenschaften der Philipps-Universität Marburg (Autopsie) in erster Linie die Wochenverzeichnisse der Deutschen Bibliothek, außerdem Verlagsprospekte, pädagogische Zeitschriften u.a.m. herangezogen. Zusätzlich gingen wieder eine ganze Reihe an Titelmeldungen durch Mitglieder der Kommission ein - ihnen sei hiermit Dank gesagt.

Adresse: Dietmar Haubfleisch, Philipps-Universität Marburg. Bibliothek für Erziehungswissenschaft, Wilhelm-Röpke-Str. 6B, 35032 Marburg. - Tel.: 06421/28-4613 und -5115 - Fax: 06421/28-8946 (Geschäftszimmer)

e-mail: haubflei@ub.uni-marburg.de

 

ABELS, Kurt, Ein Held war ich nicht. Als Kind und Jugendlicher in Hitlers Krieg, Köln [u.a.] 1998.

Aber nicht im Gleichschritt. Zur Entstehung der Freien Deutschen Jugend. Hrsg. von Helga GUTSCHLICH, Katharina LANGE und Edeltraud SCHULZE (=Freie Deutsche Jugend, 5), Berlin 1997.

ADRIAN, Renate, Die Schultheorie Georg Kerschensteiners. Eine hermeneutische Rekonstruktion ihrer Genese (=Europäische Hochschulschriften, Reihe 11: Pädagogik, Bd. 747), Frankfurt [u.a.] 1998.

AMLUNG, Ullrich, Widerstandskämpfer und Pädagoge hat in Marburg studiert. 100. Geburtstag von Adolf Reichwein - 1944 wurde der damals 46jährige hingerichtet, in: Oberhessische Presse (Marburg) vom 01.10.1998.

ANDERMANN, Ulrich, Bildung, Wissenschaft und Gelehrte in der Stadt um 1500. Ansätze zu einem Vergleich Nord- und Südwestdeutschlands, in: Stadt und Bildung, hrsg. von Bernhard KIRCHGÄSSNER und Hans-Peter BECHT (=Stadt in der Geschichte, 24), Sigmaringen 1997, S. 9-49.

ANSEN, Harald, Armut - Anforderungen an die Soziale Arbeit. Eine historische, sozialstaatsorientierte und systematische Analyse aus der Perspektive der Sozialen Arbeit (=Niedersächsische Beiträge zur Sozialpädagogik und Sozialarbeit, 14), Frankfurt [u.a.] 1998.

ANSORG, Leonore, Kinder im Klassenkampf. Die Geschichte der Pionierorganisation von 1948 bis Ende der fünfziger Jahre (=Zeithistorische Studien, 8), Berlin 1997.

ASCHE, Susanne, Disziplinierung und Emanzipation. Kommunale Bildungspolitik für Mädchen und Frauen im Großherzogtum Baden, in: Stadt und Bildung, hrsg. von Bernhard KIRCHGÄSSNER und Hans-Peter BECHT (=Stadt in der Geschichte, 24), Sigmaringen 1997, S. 119-136.

Auswahlbibliographie zur Reformpädagogik in Berlin, in: Reformpädagogik in Berlin - Tradition und Wiederentdeckung. Für Gerd Radde, hrsg. von Wolfgang KEIM und Norbert H. WEBER (=Studien zur Bildungsreform, 30), Frankfurt [u.a.] 1998, S. 397-400.

BAADER, Meike Sophia, „Alle wahren Demokraten tun es“. Die Fröbelschen Kindergärten und der Zusammenhang von Erziehung, Revolution und Religion, in: Die Revolutionen von 1848/49. Erfahrungen - Verarbeitung - Deutung, hrsg. von Christian JANSEN und Thomas MERGEL, Göttingen 1998, S. 206-224.

BAIER, Herwig, Deutsche Sonderschulen und deutsche sozialpädagogische Einrichtungen in Böhmen, Mähren-Schlesien und der Slowakei bis 1945. Eine Dokumentation (=Münchener Beiträge zur Sonderpädagogik, 18), Frankfurt [u.a.] 1998.

BARLÖSIUS, Eva, Naturgemässe Lebensführung. Zur Geschichte der Lebensreform um die Jahrhundertwende, Frankfurt 1997.

BARTLITZ, Christine, Justizia ist weiblich. Emmalene Bulling - Bremens erste Rechtsanwältin, in: Buten un Binnen - Wagen un Winnen. Erste Bremerinnen auf dem Weg ins akademische Leben, hrsg. von Eva SCHÖCK-QUINTEROS, Bremen 1997, S. 97-123.

BATH, Herbert, Zur Organisation von Schulaufsicht und Schulverwaltung in Groß-Berlin und seinen Verwaltungsbezirken vor 1945, in: Reformpädagogik in Berlin - Tradition und Wiederentdeckung. Für Gerd Radde, hrsg. von Wolfgang KEIM und Norbert H. WEBER (=Studien zur Bildungsreform, 30), Frankfurt [u.a.] 1998, S. 83-97; veränderte Fassung des Aufsatzes „Berliner Bezirke und Schule - Schulaufsicht und Schulverwaltung in Groß-Berlin vor 1945“ [nicht, wie in der Festschrift angegeben u.d.T. „Die Organisation von Schulaufsicht und Schulverwaltung in Groß-Berlin und seinen Verwaltungsbezirken vor 1945“], in: Pädagogik und Schulalltag, Jg. 1 (1994), S. 51-59.

BAUM, Eckhard, Daheim und überm Meer. Von der Deutschen Kolonialschule zum Deutschen Institut für Tropische und Subtropische Landwirtschaft in Witzenhausen (=Der Tropenlandwirt. Beiheft 57), Witzenhausen 1997.

BAUMGARTEN, Roland, Päderastie und Pädagogik im antiken Griechenland, in: Jugend in der Vormoderne. Annäherung an ein bildungshistorisches Thema, hrsg. von Klaus-Peter HORN, Johannes CHRISTES und Michael PARMENTIER (=Beiträge zur Historischen Bildungsforschung, 23), Köln [u.a.] 1998, S. 167-190.

BECKER, Günter, Lusten und Lasten. 20 Jahre Lehrer an einem Gymnasium, in: Das Gymnasium. Alltag, Reform, Geschichte, Theorie, hrsg. von Eckart LIEBAU, Wolfgang MACK und Christoph T. SCHEILKE, Weinheim [u.a.] 1997, S. 47-62.

BENATAR, Rezan, Producing and Reproducing the Nation: Kemalist Turkey as an Education State, in: Erziehungsstaaten. Historisch-vergleichende Analysen ihrer Denktraditionen und nationaler Gestalten, hrsg. von Dietrich BENNER, Jürgen SCHWIEWER und Heinz-Elmar TENORTH (=Bibliothek für Bildungsforschung, 1), Weinheim 1998, S. 287-304.

BENNER, Dietrich / SLADEK, Horst, Ist Staatspädagogik möglich? Erziehungswissenschaft in SBZ und DDR zwischen affirmativer Staatspädagogik und reflektierender Pädagogik, in: Erziehungsstaaten. Historisch-vergleichende Analysen ihrer Denktraditionen und nationaler Gestalten, hrsg. von Dietrich BENNER, Jürgen SCHWIEWER und Heinz-Elmar TENORTH (=Bibliothek für Bildungsforschung, 1), Weinheim 1998, S. 195-224.

BENNER, Dietrich, Die Permanenz der Reformpädagogik, in: Politische Reformpädagogik, hrsg. von Tobias RÜLCKER und Jürgen OELKERS, Bern [u.a.] 1998, S. 15-36.

BERNHARD, Armin, Politische Optionen und demokratische Erziehungsansätze im Bund Entschiedener Schulreformer, in: Politische Reformpädagogik, hrsg. von Tobias RÜLCKER und Jürgen OELKERS, Bern [u.a.] 1998, S. 201-217.

Bestandskatalog der deutschen Schulbücher im Georg-Eckert-Institut erschienen bis 1945, Teil 1: Lese- und Realienbücher, einschließlich Fibeln. Stand: 1. August 1997, hrsg. von Gisela TEISTLER (=Studien zur Internationalen Schulbuchforschung, 95), Hannover 1997.

BEUTLER, Kurt, Erich Weniger und die Reformpädagogik, in: Reformpädagogik in Berlin - Tradition und Wiederentdeckung. Für Gerd Radde, hrsg. von Wolfgang KEIM und Norbert H. WEBER (=Studien zur Bildungsreform, 30), Frankfurt [u.a.] 1998, S. 277-289.

Bildung und Gemeinwesen - Gemeinwesen und Bildung. Symposion zum 50jährigen Bestehen der Evangelischen Heimvolkshochschule Rastede, hrsg. von Klaus Jürgen LAUBE und Hans-Dietrich RAAPKE, Oldenburg 1998.

Bildungsgangdidaktik. Denkanstöße für pädagogische Forschung und schulische Praxis, hrsg. von Meinert A. MEYER und Andrea REINARTZ, Opladen 1998.

BISMARCK, Klaus von, Jugend 1945. Meine Anfänge im Jugendhof Vlotho, in: Jugend vor einer Welt in Trümmern. Erfahrungen und Verhältnisse der Jugend zwischen Hitler- und Nachkriegsdeutschland, hrsg. von Franz-Werner KERSTING, Weinheim [u.a.] 1998, S. 271-282.

BLICKENSTORFER, Jürg, Pädagogik in der Krise. Hermeneutische Studie, mit Schwerpunkt Nohl, Spranger, Litt zur Zeit der Weimarer Republik, Bad Heilbrunn 1998.

BÖGER, Ines, „Ein seculum ... da man zu Societäten Lust hat“. Darstellung und Analyse der Leibnizschen Sozietätspläne vor dem Hintergrund der europäischen Akademiebewegung im 17. und frühen 18. Jahrhundert. Ausgabe in 2 Bdn. [Bd. 1: Darstellung und Analyse, Bd. 2: Anmerkungen], München 1997.

BRÖLSCH, Werner, Von der Bekennenden Kirche zum jugendpolitischen Engagement nach 1945, in: Jugend vor einer Welt in Trümmern. Erfahrungen und Verhältnisse der Jugend zwischen Hitler- und Nachkriegsdeutschland, hrsg. von Franz-Werner KERSTING, Weinheim [u.a.] 1998, S. 83-86.

BRUNN-STEINER, Ursula, Der Volksbildungsverein Wiesbaden. Bibliothekarische Bildungsarbeit im Kaiserreich und in der Weimarer Zeit (=Schriften des Stadtarchivs Wiesbaden, 6), Wiesbaden 1997.

BUBER, Martin, Reden über Erziehung. Nachdr. der Erstausg. 1953, 9. Aufl. Gerlingen 1998.

BUCHINGER, Hubert, Zur Etablierung des Faches ‘Sport’ an den bayerischen Schulen, in: Sport und Schule. Geschichte und Gegenwart, hrsg. von Max LIEDTKE, Bad Heilbrunn 1998, S. 159-187.

BUDDRUS, Michael, Das „Berliner Gespräch“ 1951, in: Jugend vor einer Welt in Trümmern. Erfahrungen und Verhältnisse der Jugend zwischen Hitler- und Nachkriegsdeutschland, hrsg. von Franz-Werner KERSTING, Weinheim [u.a.] 1998, S. 161-189.

BÜREN, Petra von, Die Rezeption von Olga Meyers „Annelie“-Romanen in der Presse und in der Volksschule, in: Dichterische Freiheit und pädagogische Utopie. Studien zur schweizerischen Jugendliteratur, hrsg. von Heidy Margit MÜLLER, Bern 1998, S. 89-107.

BURG, Udo von der, „Als Nation null“ - zeitgenössische Gedanken Wilhelm von Humboldts zur Französischen Revolution in Briefen und Tagebuchnotizen der 90er Jahre, in: Erziehungsdenken im Bannkreis der Französischen Revolution, hrsg. von Kurt-Ingo FLESSAU und Friedhelm JACOBS (=Dortmunder Beiträge zur Pädagogik, 24), Bochum 1998, S. 147-170.

Buten un Binnen - Wagen un Winnen. Erste Bremerinnen auf dem Weg ins akademische Leben, hrsg. von Eva SCHÖCK-QUINTEROS, Bremen 1997.

CARSTENS, Cornelia, Der Deutsche Fröbel-Verband 1873-1932, in: Die Geschichte des Pestalozzi-Fröbel-Verbandes. Ein Beitrag zur Entwicklung der Kleinkind- und Sozialpädagogik in Deutschland, hrsg. vom Pestalozzi-Fröbel-Verband, Freiburg im Breisgau 1998, S. 14-86.

CATHOMAS, Maya, Die Insel als patriarchales Paradies in zwei Schweizer Robinsonaden aus dem frühen 19. Jahrhundert, in: Dichterische Freiheit und pädagogische Utopie. Studien zur schweizerischen Jugendliteratur, hrsg. von Heidy Margit MÜLLER, Bern 1998, S. 41-63.

CHARNITZKY, Jürgen, Jugend, Schule und Erziehung im faschistischen Italien, in: Erziehungsstaaten. Historisch-vergleichende Analysen ihrer Denktraditionen und nationaler Gestalten, hrsg. von Dietrich BENNER, Jürgen SCHWIEWER und Heinz-Elmar TENORTH (=Bibliothek für Bildungsforschung, 1), Weinheim 1998, S. 167-193.

CHRISTES, Johannes, Jugend im antiken Rom - „absence of adolescense“ oder „restless youth“?, in: Jugend in der Vormoderne. Annäherung an ein bildungshistorisches Thema, hrsg. von Klaus-Peter HORN, Johannes CHRISTES und Michael PARMENTIER (=Beiträge zur Historischen Bildungsforschung, 23), Köln [u.a.] 1998, S. 141-166.

CIESLIK, Jürgen / CIESLIK, Marianne, Steiff-Teddybären, eine Liebe fürs Leben, Jülich 1994.

CLEMENT, Gabriele, Die Zeit des Dennoch und die Schau aller Dinge. Wiedereröffnung und Profilierung der Marburger Volkshochschule, in: Marburg in den Nachkriegsjahren, hrsg. von Benno HAFENEGER und Wolfram SCHÄFER (=Marburger Stadtschriften zur Geschichte und Kultur, 65, Marburg 1998, S. 315-339.

DAMBERG, Wilhelm, Die Katholische Landjugendbewegung im zeitgeschichtlichen Kontext. Eine Ergänzung zu dem Beitrag von Wilhelm Wissing, in: Jugend vor einer Welt in Trümmern. Erfahrungen und Verhältnisse der Jugend zwischen Hitler- und Nachkriegsdeutschland, hrsg. von Franz-Werner KERSTING, Weinheim [u.a.] 1998, S. 65-70.

DARMANN, Ingrid / MAYER, Christine / WITTNEBEN, Karin, Krankenpflege als bürgerlicher Frauenberuf. Entwicklungslinien unter dem Einfluß von Wohltätigkeits- und Frauenvereinen sowie der Freien Gewerkschaft, in: Rückblick in die Zukunft. Beiträge zur historischen Pflegeforschung, hrsg. von Elisabeth SEIDL und Ilsemarie WALTER (=Pflegewissenschaft heute, 5), Wien [u.a.] 1998, S. 70-97.

DAUM, Andreas W., Wissenschaftspopularisierung im 19. Jahrhundert. Bürgerliche Kultur, naturwissenschaftliche Bildung und die deutsche Öffentlichkeit, 1848-1914, München 1998.

DEAN, Dennis, Circular 10/65 Revisited: The Labour Government and the „Comprehensive Revolution“ in 1964-1965, in: Paedagogica Historica. International Journal of the History of Education, New Series, Jg. 34 (1998), S. 63-91.

DEDERING, Heinz, Pädagogik der Arbeitswelt, Weinheim 1998.

DEPAEPE, Marc, Katholische und nationalsozialistische Pädagogik in Belgien 1919-1955. Ihre ambivalente Beziehung im Spiegel der „Vlaamsch Opvoedkundig Tijdschrift“, in: Zeitschrift für Pädagogik, Jg. 44 (1998), S. 503-522.

Dichterische Freiheit und pädagogische Utopie. Studien zur schweizerischen Jugendliteratur, hrsg. von Heidy Margit MÜLLER, Bern 1998.

DIESTERWEG, Friderich Adolph, Sämtliche Werke, II. Abteilung: Verstreute Beiträge und selbständige Schriften, Bd. 18: Verstreute Beiträge, Schulreden und aus dem Nachlaß veröffentlichte Aufsätze, hrsg. von Ruth HOHENDORF und Manfred HEINEMANN, Neuwied [u.a.] 1998.

DIETRICH, Ingrid, Zur Rezeption der Freinet-Pädagogik in Deutschland, in: Politische Reformpädagogik, hrsg. von Tobias RÜLCKER und Jürgen OELKERS, Bern [u.a.] 1998, S. 441-453.

DOHMS, Peter / GEBAUER-BERLINGHOF, Anette, Gesetzliche Bestimmungen und Verwaltungsvorschriften für das staatliche Archivwesen und zur Archivpflege in der Bundesrepublik Deutschland, in: Der Archivar, Jg. 51 (1998), S. 246-259.

DÖPP, Suska, Jüdische Jugendbewegung in Köln 1906-1938 (=Anpassung - Selbstbehauptung - Widerstand, 11), Münster 1997.

DRAMM, Sabine, Dietrich Bonhoeffer und Albert Camus. Existenz, Erkenntnis, Ethik. Eine komparatistische Studie als Beitrag zur Toleranzerziehung, Bonn, Univ., Diss., 1997.

DRECHSEL, Wiltrud Ulrike, Ein Brief über Briefe, in: Buten un Binnen - Wagen un Winnen. Erste Bremerinnen auf dem Weg ins akademische Leben, hrsg. von Eva SCHÖCK-QUINTEROS, Bremen 1997, S. 15-22.

EBERT, Sigrid, 50 Jahre Pestalozzi-Fröbel-Verband: Traditionen - Interdependenzen - Perspektiven, in: Die Geschichte des Pestalozzi-Fröbel-Verbandes. Ein Beitrag zur Entwicklung der Kleinkind- und Sozialpädagogik in Deutschland, hrsg. vom Pestalozzi-Fröbel-Verband, Freiburg im Breisgau 1998, S. 204-214.

EBRECHT-LAERMANN, Angelika, Leben und Erleben. Die Lebensphilosophie um die Wende zum 20. Jahrhundert, in: Politische Reformpädagogik, hrsg. von Tobias RÜLCKER und Jürgen OELKERS, Bern [u.a.] 1998, S. 261-277.

EILERS, Elfriede, „In die Jugendarbeit bin ich hineingeboren ...“, in: Jugend vor einer Welt in Trümmern. Erfahrungen und Verhältnisse der Jugend zwischen Hitler- und Nachkriegsdeutschland, hrsg. von Franz-Werner KERSTING, Weinheim [u.a.] 1998, S. 131-138.

ELLERBROCK, Wolfgang, Paul Oestreichs Bedeutung für den reformpädagogischen Neuanfang in Berlin nach dem 2. Weltkrieg, in: Reformpädagogik in Berlin - Tradition und Wiederentdeckung. Für Gerd Radde, hrsg. von Wolfgang KEIM und Norbert H. WEBER (=Studien zur Bildungsreform, 30), Frankfurt [u.a.] 1998, S. 217-238.

ELM, Ralf, Natur, Freiheit und Französische Revolution im Denken Kants, in: Erziehungsdenken im Bannkreis der Französischen Revolution, hrsg. von Kurt-Ingo FLESSAU und Friedhelm JACOBS (=Dortmunder Beiträge zur Pädagogik, 24), Bochum 1998, S. 55-82.

Erinnerungsarbeit. Der Nationalsozialismus in der Kinder- und Jugendliteratur von 1945 bis heute. Katalog zur Ausstellung [in der Gedenkstätte Breitenau vom 15.9.-16.10.1998], hrsg. von Wilma ADEN-GROSSMAN, Kassel 1998.

Erziehungsdenken im Bannkreis der Französischen Revolution, hrsg. von Kurt-Ingo FLESSAU und Friedhelm JACOBS (=Dortmunder Beiträge zur Pädagogik, 24), Bochum 1998.

Erziehungsstaaten. Historisch-vergleichende Analysen ihrer Denktraditionen und nationaler Gestalten, hrsg. von Dietrich BENNER, Jürgen SCHWIEWER und Heinz-Elmar TENORTH (=Bibliothek für Bildungsforschung, 1), Weinheim 1998.

European Universities in the Age of Reformation and Counter Reformation, ed. by Helga ROBINSON-HAMMERSTEIN, Dublin 1998.

EWERT, Malte, Neue Dokumente zur Geschichte der Schulfilmbewegung in Deutschland. Berlin und Britische Besatzungszone 1945/46 (=Schriften zur Kulturwissenschaft, 19), Hamburg 1998.

EWERT, Malte, Die Reichsanstalt für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht (1934-1945) (=Schriften zur Kulturwissenschaft, 15), Hamburg 1998.

EWINKEL, Irene, Manet in Marburg. Kunstförderung als politische Bildung?, in: Marburg in den Nachkriegsjahren, hrsg. von Benno HAFENEGER und Wolfram SCHÄFER (=Marburger Stadtschriften zur Geschichte und Kultur, 65, Marburg 1998, S. 383-404.

EYSHOLDT, Tilmann, Evangelische Jugendarbeit zwischen „Jugendpflege“ und „Jugendbewegung“. Die deutschen Schülerbibelkreise (BK) von 1919 bis 1934 (=Schriftenreihe des Vereins für Rheinische Kirchengeschichte, 124), Köln 1997.

FELBIGER, Johann Ignaz von, Kern des Methodenbuches, besonders für die Landschulmeister in den kaiserlich-königlichen Staaten, hrsg. und mit einem Nachwort und Anm. versehen von Margarete LAUDENBACH, Heinberg 1998.

FLAMME, Paul / HERKERT, Udo / VIERGUTZ, Volker, Hinweise zur Darstellung staatlicher Archive und Archivverwaltungen im WorldWideWeb des Internet, in: Der Archivar, Jg. 51 (1998), S. 218-227.

FLESSAU, Kurt-Ingo, „... aber einige Lebewesen sind gleicher!“, in: Erziehungsdenken im Bannkreis der Französischen Revolution, hrsg. von Kurt-Ingo FLESSAU und Friedhelm JACOBS (=Dortmunder Beiträge zur Pädagogik, 24), Bochum 1998, S. 331-343.

FLESSAU, Kurt-Ingo / JACOBS, Friedhelm, Einleitung, in: Erziehungsdenken im Bannkreis der Französischen Revolution, hrsg. von Kurt-Ingo FLESSAU und Friedhelm JACOBS (=Dortmunder Beiträge zur Pädagogik, 24), Bochum 1998, S. 9-13.

FLESSAU, Kurt-Ingo, Erinnerung an den Pädagogen Johann Heinrich Daniel Zschokke: Ein Magdeburger verändert die Schweiz, in: Erziehungsdenken im Bannkreis der Französischen Revolution, hrsg. von Kurt-Ingo FLESSAU und Friedhelm JACOBS (=Dortmunder Beiträge zur Pädagogik, 24), Bochum 1998, S. 264-291.

FLESSAU, Kurt-Ingo, Laus trivialitatis oder Vom Bildungswert der goethezeitlichen Trivialliteratur, in: Erziehungsdenken im Bannkreis der Französischen Revolution, hrsg. von Kurt-Ingo FLESSAU und Friedhelm JACOBS (=Dortmunder Beiträge zur Pädagogik, 24), Bochum 1998, S. 292-309.

FÖRSTER, Uwe, Unterricht und Erziehung an den Magdeburger Pädagogien zwischen 1775 und 1824. Die Schulen zu Kloster Berge und am Kloster Unser Lieben Frauen (=Europäische Hochschulschriften, Reihe 11: Pädagogik, Bd. 746), Frankfurt [u.a.] 1998.

FÖRSTER, Wolfram, Das technische Schulwesen in Baden - Grundzüge und Tendenzen im 19. und frühen 20. Jahrhundert, in: Stadt und Bildung, hrsg. von Bernhard KIRCHGÄSSNER und Hans-Peter BECHT (=Stadt in der Geschichte, 24), Sigmaringen 1997, S. 107-117.

FRANKEN, Klaus, „Helfer sein in der Not!“ Die katholische jung-soziale Bewegug nach 1945, in: Jugend vor einer Welt in Trümmern. Erfahrungen und Verhältnisse der Jugend zwischen Hitler- und Nachkriegsdeutschland, hrsg. von Franz-Werner KERSTING, Weinheim [u.a.] 1998, S. 71-81.

Frankfurter Schule und Studentenbewegung. Von der Flaschenpost zum Molotowcocktail 1946-1995, hrsg. von Wolfgang KRAUSHAAR, 3 Bde., Frankfurt 1998.

FRANZ, Ulrich Thomas, Wie ist Erziehung möglich? Eine sozialgeschichtliche Entstehungsanalyse erzieherischen Denkens, Herdecke 1998.

FREYER, Michael / KEIL, Gundolf, Geschichte des medizinisch-naturkundlichen Unterrichts. Einführung in Grundlagen und Verlauf der Entwicklung eines neuen Lehrgebiets, Fürth 1997.

FRIEDRICH, Leonhard, Makler zwischen Macht und Moral? Pestalozzis Stellungnahme zur Französischen Revolution, in: Erziehungsdenken im Bannkreis der Französischen Revolution, hrsg. von Kurt-Ingo FLESSAU und Friedhelm JACOBS (=Dortmunder Beiträge zur Pädagogik, 24), Bochum 1998, S. 229-262.

Die Fröbelbewegung in Hamburg, hrsg. von Walter THORUN, Hamburg 1997.

FUCHS, Birgitta, Schleiermachers dialektische Grundlegung der Pädagogik. Klärende und besonnene Praxis, Bad Heilbrunn 1998.

FUCHS, Michaela, Wie sollen wir unsere Kinder erziehen? Bürgerliche Kindererziehung im Spiegel der populärpädagogischen Erziehungsratgeber des 19. Jahrhundert, Wien 1997.

FÜHR, Christoph, Bildungsgeschichte und Bildungspolitik. Aufsätze und Vorträge (=Studien und Dokumentationen zur deutschen Bildungsgeschichte, 65), Köln [u.a.] 1997.

GABRIEL, Narciso de, Literacy, Age, Period and Cohort in Spain (1900-1950), in: Paedagogica Historica. International Journal of the History of Education, New Series, Jg. 34 (1998), S. 29-62.

GALSTERER, Hartmut, Sport und Gesellschaft im antiken Griechenland, in: Sport und Schule. Geschichte und Gegenwart, hrsg. von Max LIEDTKE, Bad Heilbrunn 1998, S. 43-53.

Gedächtnis und Bildung. Pädagogisch-anthropologische Zusammenhänge, hrsg. von Bernhard DIECKMANN, Stephen STING und Jörg ZIRFAS (=Pädagogische Anthropologie, 6), Weinheim 1998.

GEIßLER, Gert / WIEGMANN, Ulrich, „Das Sein verstimmt das Bewußtsein“. Zur gesellschaftspolitischen Funktionalisierung der Erziehung in der DDR-Gesellschaft, in: Erziehungsstaaten. Historisch-vergleichende Analysen ihrer Denktraditionen und nationaler Gestalten, hrsg. von Dietrich BENNER, Jürgen SCHWIEWER und Heinz-Elmar TENORTH (=Bibliothek für Bildungsforschung, 1), Weinheim 1998, S. 225-247.

GEIßLER, Gert, Schulämter und Schulreformer in Berlin nach Kriegsende 1945, in: Reformpädagogik in Berlin - Tradition und Wiederentdeckung. Für Gerd Radde, hrsg. von Wolfgang KEIM und Norbert H. WEBER (=Studien zur Bildungsreform, 30), Frankfurt [u.a.] 1998, S. 137-168.

Die Geschichte der Fächer an humanistischen und neusprachlichen Gymnasien 1895-1995. Bibliographie, hrsg. von Klaus PLITZNER, Regensburg 1997.

Geschichte der Frauenbildung und Mädchenerziehung in Österreich. Ein Überblick, hrsg. von Ilse BREHMER und Gertrud SIMON, Graz 1997.

Die Geschichte des Pestalozzi-Fröbel-Verbandes. Ein Beitrag zur Entwicklung der Kleinkind- und Sozialpädagogik in Deutschland, hrsg. vom Pestalozzi-Fröbel-Verband, Freiburg im Breisgau 1998.

GNIFFKE, Kai, Öffentliche Erwachsenenbildung und organisierte Arbeiterschaft um die Jahrhundertwende. Anfänge einer Volkshochschule in Frankfurt am Main, in: Stadt und Bildung, hrsg. von Bernhard KIRCHGÄSSNER und Hans-Peter BECHT (=Stadt in der Geschichte, 24), Sigmaringen 1997, S. 95-105.

GÖHLICH, Michael, Neue Reformpädagogiken versus klassische Reformpädagogiken. Gemeinsamkeiten und Unterschiede, Verbindungen und Brüche, in: Politische Reformpädagogik, hrsg. von Tobias RÜLCKER und Jürgen OELKERS, Bern [u.a.] 1998, S. 85-105.

GOLTERMANN, Svenja, Körper der Nation. Habitusformierung und die Politik des Turnens 1860-1890 (=Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft, 126), Göttingen 1998.

GONON, Philipp, Die politische Seite der Arbeitsschulbewegung: Fischer contra Seidel, in: Politische Reformpädagogik, hrsg. von Tobias RÜLCKER und Jürgen OELKERS, Bern [u.a.] 1998, S. 219-238.

GRAF, Werner, Lesen und Biographie. Eine empirische Fallstudie zur Lektüre der Hitlerjugendgeneration, Tübingen [u.a.] 1997.

GRUBER, Elke, Bildung zur Brauchbarkeit? Berufliche Bildung zwischen Anpassung und Emanzipation. Eine sozialhistorische Studie, 2. durchges. und erg. Aufl., München [u.a.] 1997.

GRUNDER, Hans-Ulrich, Die Bedeutung der Reformpädagogik für die heutige Schulreform in der Schweiz, in: Europa als Bildungsgemeinschaft. Bildung - Schulreform - Lehrerbildung, hrsg. von Siegfried PROTZ, Rudolstadt 1997, S. 188-195.

GRUNDER, Hans-Ulrich, Die schweizerischen Schulwandbilder vor ihrer Instrumentalisierung, in: Zwischen Kunst und Pädagogik. Zur Geschichte des Schulwandbildes in der Schweiz und in Deutschland, hrsg. von Christian RITZI und Ulrich WIEGMANN, Baltmannsweiler 1998, S. 113-127.

GRUNDER, Hans-Ulrich, Freinetpädagogik in der Schweiz, in: Deutsche Lehrerzeitung. Magazin für Schule und Gesellschaft, Jg. 45 (1998), Heft 6-7, S. 81-96.

GUIDJONS, Herbert / LEHBERGER, Reiner, In Hamburg zur Schule gehen. Ein Führer durch Aufbau und Geschichte des Hamburger Schulwesens, Hamburg 1998.

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Bd. 1: Volkskultur an der Grenze. Beiträge zur Volkskunde, Kultur- und Sozialgeschichte, hrsg. von Elisabeth ROTH, St. Ottilien 1995;         
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WYNANDS, Dieter P., Elementarbildung während der Industrialisierung. Das Volksschulwesen der Stadt Aachen von 1814 bis 1924 (=Studien zur Pädagogik, Andragogik und Gerontagogik, 34), Frankfurt [u.a.] 1997.

YAMASHITA, Yasuko, Die „halbfertige Erziehungswissenschaft“ Theodor Litts. Möglichkeiten und Problematik der strukturtheoretischen Pädagogik, in: Pädagogische Rundschau, Jg. 52 (1998), S. 177-189.

ZAUNER, Ursula, Das Menschenbild und die Erziehungstheorien der französischen Materialisten im 18. Jahrhundert (=Europäische Hochschulschriften, Reihe 13: Französische Sprache und Literatur, Bd. 235), Frankfurt [u.a.] 1998.

ZIMMER, Hasko, Von der Volksbildung zur Rassenhygiene: Herman Nohl, in: Politische Reformpädagogik, hrsg. von Tobias RÜLCKER und Jürgen OELKERS, Bern [u.a.] 1998, S. 515-540.

ZIMMERMANN, Susan, Prächtige Armut. Fürsorge, Kinderschutz und Sozialreform in Budapest (=Historische Forschungen, 21), Sigmaringen 1997.

ZIRFAS, Jörg, Unifizierung versus Plurifizierung. Ethische Reflexionen in pädagogischen Theorien der Vervollkommnung, in: Vervollkommnung durch Arbeit und Bildung? Anthropologische und historische Perspektiven zum Verhältnis von Individuum, Gesellschaft und Staat, hrsg. von Christoph LÜTH und Christoph WULF (=Pädagogische Anthropologie, 4), Weinheim 1997, S. 71-93.

Zwischen Kunst und Pädagogik. Zur Geschichte des Schulwandbildes in der Schweiz und in Deutschland, hrsg. von Christian RITZI und Ulrich WIEGMANN, Baltmannsweiler 1998.

ZYMEK, Bernd, Die Schule als kulturkritisches Konstrukt und ihre Kontrastfolien. Kritische Anmerkungen zur Schulkritik der Reformpädagogik, in: Politische Reformpädagogik, hrsg. von Tobias RÜLCKER und Jürgen OELKERS, Bern [u.a.] 1998, S. 185-200.

 

 

 

7. Mitgliederspiegel

 

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Adressenänderungen und neue Mitglieder


A. Neue Mitglieder


Dr. Meike Baader
Universität Potsdam
Institut für Pädagogik
PF 601553
14415 Potsdam

Dipl.-Päd. Peter Krauss-Hoffmann
Universität-GHS Essen
Fachbereich 2
A6 Bildungsforschung u. -planung
Universitätsstr. 11
45117 Essen

Antje Sippach
Universität Potsdam
Institut für Pädagogik
PF 601553
14415 Potsdam

 


B. Adressenänderungen


Prof. Dr. Kurt Abels
Grünmatten 24
79211
Denzlingen

Prof. Dr. Hilke Günther-Arndt
An den Eschen 27
26129 Oldenburg

PD Dr. Elke Kleinau
Wendeliusstr. 2
63776 Mömbris-Brücken

PD Dr. Dr. Ralf Koerrenz
Institut für Erziehungswissenschaften
der FSU Jena
Otto-Schott-Str. 41
07740 Jena
privat:
Lindenhöhe 13
07749 Jena

Andreas Kraas
Kleine Ortenberggasse 1a
35039 Marburg

Jörg-W. Link
Mozartstr. 70E
64646 Heppenheim

Tobias Mittag
Vielohweg 128
22455 Hamburg

Wolfram Schäfer
Schulstr. 10
35037 Marburg

Dr. Dieter Stüttgen
Wachtelstr. 20
41812 Erkelenz

Dr. Frank Tosch
Wildbirnenweg 11
14469 Potsdam

Monika Warling
In der Schierbrede 16
32051 Herford

 


An die

Historische Kommission der DGfE

Antje Sippach

Universität Potsdam

Institut für Pädagogik

Postfach 601553

14415 Potsdam

 

Voranmeldung

zur „Histo-Kids“-Tagung am 26. / 27. März 1999
im Pädagogischen Landesinstitut Brandenburg in Ludwigsfelde

 

Ich möchte an der Tagung teilnehmen.

 

Adresse:

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Eigener Beitrag:

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Ort, Datum                                                                                                                   Unterschrift

 


An die

Historische Kommission der DGfE

Antje Sippach

Universität Potsdam

Institut für Pädagogik

Postfach 601553

14415 Potsdam

 

 

Adressenänderung

Meine neue Adresse lautet wie folgt:

Institut:

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Privat:

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