Logo: Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung
Logo: Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung
Datenbanken
Bildungsgeschichte Online
Archivdatenbank
Scripta Paedagogica Online
Pictura Paedagogica Online
Vox Paedagogica Online
Fachportale
Historische Bildungsforschung Online
Clio-online
Bildungshistorische Links
Service
Fernleihe
Aufsatzbestellung
Bibliotheksbenutzung
Publikationen
Neuerwerbungen
Bibliographie Bildungsgeschichte
Veröffentlichungen BBF
 
Website durchsuchen
Impressum
webmaster@bbf.dipf.de
copyright BBF/DIPF 2003

Adolf-Reichwein-Archiv


Das Adolf-Reichwein-Archiv befindet sich seit 1997 als Depositum des
Adolf-Reichwein-Vereins e.V. im Archiv der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung.

Erarbeitung einer historisch-kritischen Werkausgabe der pädagogischen Schriften Adolf Reichweins


Mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Bundesländer Brandenburg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Thüringen, der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Hans Böckler Stiftung, der Stiftung "20. Juli 1944" und der Zeit-Stiftung sowie von Bundeskanzler Gerhard Schröder wird derzeit in einem gemeinsamen Projekt der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung und des Adolf-Reichwein-Vereins eine historisch-kritische Werkausgabe der pädagogischen Schriften Adolf Reichweins erarbeitet. Ziel des Unternehmens ist eine fünfbändige gedruckte Ausgabe sowie eine digitale Gesamtausgabe.

Robert Bosch Stiftung ermöglichte Erschließen des Reichwein-Archivs


Die im Adolf-Reichwein-Archiv enthaltenen Sammlungen dokumentieren Reichweins Schaffen als Jugend- und Erwachsenenbildner, Volkskundler und Wirtschaftswissenschaftler und seinen Einfluss auf sein politisches und kulturelles Umfeld. Außerdem enthält es die Korrespondenzen des Adolf-Reichwein-Vereins.
Das Adolf-Reichwein-Archiv ist nicht im strengen Sinne als Archiv oder als Nachlass des Pädagogen Reichwein zu verstehen, sondern als eine nahezu vollständige Sammlung verschiedener Materialien wie Bücher und Zeitschriftenartikel von und über Reichwein, Dissertationen, Studentenarbeiten, Berichte aus der Arbeit von Schulen, die den Namen Reichweins tragen, Erinnerungen von Freunden und Zeitgenossen, filmische Dokumentationen und Ausstellungen zu Leben und Werk Adolf Reichweins. Die Ausstellungen können über den Adolf-Reichwein-Verein ausgeliehen werden, und die Sammlungen werden ständig durch die neuesten Veröffentlichungen vervollständigt, sodass es sich um eine offene, lebende Sammlung handelt. Original sind einige hundert Briefe Reichweins und ebenfalls einige hundert Fotos, ergänzt durch jeweils einige hundert Briefkopien und Reproduktionen von Fotos.
Inzwischen ist die durch die finanzielle Unterstützung der Robert-Bosch-Stiftung ermöglichte Verzeichnung des Adolf-Reichwein-Archivs abgeschlossen.
Der Bestand kann in der Archivdatenbank recherchiert werden.
Literatur von und über Adolf Reichwein ist außerdem unter
Bildungsgeschichte Online (Datenbank der Bibliothek) recherchierbar.

Zur Geschichte des Reichwein-Archivs:


Unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges begannen auf Initiative von Frau Rosemarie Reichwein einige der engsten Freunde Reichweins wie Hans Bohnenkamp, Albert Krebs, Wolfgang Schuchhardt, Paul Hensel, Harro Siegel, Hellmut Becker, Carl Rothe u.v.a. mit dem Aufbau des Adolf-Reichwein-Archivs.
Da sie sich dabei wegen der Ausbombung der Berliner Wohnung Reichweins 1943 auf keinen Nachlass stützen konnten, mussten alle Materialien erst auf vielen Umwegen in mühseliger und oft aufopferungsvoller Kleinarbeit zusammengetragen werden. Das seinerzeit unter der Leitung von Prof. Dr. Hans Bohnenkamp stehende Reichwein-Archiv war zunächst an den Pädagogischen Hochschulen in Celle und Osnabrück untergebracht, ehe es 1973 an die Universität Münster verlegt wurde. Hier ist es bis zu seinem frühen Tod im Jahre 1986 von Prof. Dr. Wilfried Huber verwaltet worden. 1989 wurde das Archiv in die Universitätsbibliothek Marburg verlagert, wo es bis 1997 Dr. Ullrich Amlung geleitet hat. Seit Mai 1997 befindet sich das Reichwein-Archiv in der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung.

Literatur:


Adolf Reichwein. 1898 - 1944. Reformpädagoge, Volkskundler und Widerstandskämpfer. Vorträge im Rahmen einer Akademischen Feierstunde anläßlich der Übergabe des Adolf-Reichwein-Archivs am 1. Dezember 1989. Marburg 1990. (Schriften der Universitätsbibliothek Marburg ; 50)
ISBN 3-8185-0075-4

Ullrich Amlung: Adolf Reichwein. 1898 - 1944. Eine Personalbibliographie. Marburg 1991. (Schriften der Universitätsbibliothek Marburg ; 54)
ISBN 3-8185-0087-8

Haubfleisch, Dietmar:[Rezension von:] Ullrich Amlung: Adolf Reichwein 1898-1944. Eine Personalbibliographie. Marburg 1991 (Schriften der Universitätsbibliothek Marburg, 54). - Adolf Reichwein 1898-1944. Reformpädagoge, Volkskundler, Widerstandskämpfer. Vorträge im Rahmen einer Akademischen Feierstunde anläßlich der Übergabe des Adolf Reichwein-Archivs am 1. Dezember 1989. Redaktion: Ullrich Amlung und Walter Wagner. Marburg 1990 (Schriften der Universitätsbibliothek Marburg, 50). In: Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte. Jg. 41 (1991), S. 374-376. - Wieder: Marburg 1997: http://archiv.ub.uni-marburg.de/sonst/1997/0003.html

Ullrich Amlung: Adolf Reichwein 1898-1944. Ein Lebensbild des politischen Pädagogen, Volkskundlers und Widerstandskämpfers. 2 Bde. Frankfurt 1991. (Sozialhistorische Untersuchungen zur Reformpädagogik und Erwachsenenbildung ; 12 und 13)
ISBN 3-7638-0161-8

nach oben
 
Über die BBF
Kontakt
Förderkreis
Sitemap
English